Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
566
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MF-MG. Nr. 1816-1821.

1817. M. l'abio AV. AQV.

Der Meister des Werkes ist nicht bekannt. Anf Hans Memlingist wolil nicht zu denken, da dieser in Inschriften eines M sich be-dient, welche* »har einem // gleicht, wie wir unter diesem Buchstabengeneigt haben.

18f6. Maria Anna Fischer, geb. zu Wien 178:», ist bereits unternn o dem Monogramm MAF No. 17(>8 eingeführt, und wir ver-y/l/LCJ'-' weisen Zunächst auf jenen Artikel. Sic radirte mehrereBlattei mit Land cbaften nach Weirotter, Brecnberg, Joseph Fischeru. A. Auf solchen Radirungen kommt das Monogramm vor, sie -wech-selte aber mit den Cursiven M: A: F: und 1)1: F:

steht auf einer Medaille mit derHuste des Cäsar Adrianus, einesPriesters von Urbino, welcher auch DoCtOT und lütter war. Die Me-daille ist von einem Goldschmied, und wir lesen: Magister FahioAurifex Aevineniis Pablo lebte zu Anfang des 10. Jahrhunderts,und Cäsar Adiiiiiuis könnte der Cardinal Adrian seyn, welcher unterPapst Leo X. ah Dichter berühmt war. Im Tresor de Numismatiqueet Glyptiquc, Med. Ital. Tab. 34 No. 1 ist die Medaille abgebildet.

1818. Unbekannter Zeichner, welcher im 18. Jahrhundert in1VT V K 1*1 Böhmen thälig war. Anton Birkhart stach nach ihmtri. r. i\.. aet. f]ie Marter (les M Antonius. Das Gemälde befindetsich in der Kapuziner-Kirche zu Reichstadt in Böhmen.

1819. Unbekannter Maler, welcher gegen Ende des IS. Jahr-hunderts in Deutschland lebtet DrulliotII. No. 1993h. hatte Kunde von einer Zeich-nung mit diesen Buchstaben , welche abernoch grösser aufgetragen sind. Mit derFeder ausgeführt, stellt sie Männer vor,welche sieh mit langen Degen schlagen-Eine Deutung der Buchstaben kann man

nicht wageü, indem P ebensowohl l'iclor, als den Geschlcchtsnameuandeuten kann.

1820. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälft«des IG. Jahrhunderts in Italien lebte. Das Blatt mit diesem/eichen stellt den Heiland vor, welcher in halber Fig u '*nach links gewandt die linke Hand zum Segen erhebt, unddie andere auf die Weltkugel legt. Links oben ist das

WR

/eichen des Künstlers. II. <> Z. 7 L. Br. B /.

1821.

Johann Griening'er, Buchdrucker in Strassburg, scheintdurch dieses /eichen seinen Namen angedeutet zu haben-An, seiner Olliziu K'»^' 11 Werke mit Holzschnitten hervor,und mehrere haben auch Titelhonliiron. In einer solche»kommi das gegebene Zeichen vor. In der Einfassung sindspielende, kletternde, sitzende nackte Kinder und fab'el-bafte Gestalten in Laubwerk mit Vasen <fcc In der unterenLeiste ist der von zwei Greifen gehaltene Schild mit dem/eichen. Wir linden diese Bordüre in dem Werke vonJohannes Cochlaeuss Dt (irulia Sacramentorum. Arge' 1 'torati, .loh. Grieninger tSÜ2, 4. Man muss „Magi»<* rGrieninger" lesen. Dieses Prädikat ist bei alten Druckernnicht ungewöhnlich.