Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
560
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360 MF. Nr. 1792-1796.

1792. Modestinus Fachs, Medailleur und Münzmeister in AnhaltA —, von 1567—1895, fügte auf Stempeln zu Münzen und Medaillen

-t f das Monogramm, und auch die Initialen MF bei.

Auf Regensburgische» Münzen von 1674 — 1700 bezieht sieh einahnliches Monogramm auf den Münzmeister Michael Federer.

Martin Fischer, Stempelschneider und Münzmeister in Bremen174',! -1747, bediente sieb ebenfalls des Monogramms.

1793. Unbekannter Maler oder Zeichner, welcher um 1600 inT\/TP Italien thäf.ig war. Der Meister /. /'. W. I'aulini) stach nachiL ihm ein Blatt, welches einen geflügelten Genius mit einemWappenschild vorstellt. Unten in den Ornamenten des Schildes istdas Monogramm, und rechts stehen die Buchstaben /. /'. 11. !i Z. 4 L.Br. 4 Z. 5 L.

1794. Johann Michael Frey, Landschaftsmaler und Uadirer, geb.\Pr> zu Biberach 1750, übte seine Kunst in Augsburg, und war da

7 V r. noch 1818 thatig. Kr hinterlicss eine bedeutende Anzahl vonradirten und gestochenen Blättern. Darunter ist ein Weck: ioo An-sichten und Gegenden an der Donau, nach A. C. Gignoux, aufseinen Reisen von Augsburg mich Wien gezeichnet, und von ./. M.Frey, Maler, in Kupfer radirt, qu. fol. Auch Ansichten aus derUmgegend von Augsburg radirte er, sowie Landschaften mit Baulich-keiten und Figuren nach .1. 0. Wagner, qu. fol. Sein Hauptblatt istaber die grosse Landschaft mit einer schönen Baumgruppe nach Uuys-dacl, gr. qu. fol. Auch zwei Blätter niil Ali'enconcertcn nach C. A. Gross-mann sind zu erwähnen, gr. qu. 4. Dann radirte Frey gegen 20 land-schaftliche Blätter mit Figuren und Thieren in der Weise des C.Bega.II. '.( Z. 4-5 L. Br. 2 Z. 11 L. bis 3 Z. Auf mehreren Blättern diesesMeisters kommt das Monogramm vor.

1795. Michael Fennitzer, Kupferstecher und Drucker, geb. zu'K/rp r ■/ Nürnberg 1041 , hinterlicss eine ziemliche Anzahl von

■'■ " J ec,/ ^ Bildnissen in schwarzer Manier, aufweichen der Nameund das Monogramm vorkommen. Nach den Daten auf seinen Blätternzu urtheilen, war der Künstler um 106-1 1670 thätig, leistete aber■weniger, als Georg fennitzer. Die Blätter mit den Bildnissen desMarquart Rosenberger, Münzmeister in Schwabach, des LieutenantPaul l'esler, der Frau Susanns Helferichin u. A. tragen das Mono-gramm. Sein Hauptblatt stellt das Abendmahl des Herrn nach AdamKrafft's Hochrelief in der Sebalduskirche zu Nürnberg vor. Untenstehen die Namen der Ratbsherren , welche als Apostel figuriron.M. Fennilzer fec. H. li Z. 8 L. Br. 8 Z. :t L.

1796. Michel Faulte, Kupferstecher, wird zu den Schülern desA/U~i Crispin de Passe gezählt, indem seine Blätter in der Weise

- / " dieses Meisters zart behandelt sind. Er stach mit demselbensechs Blätter, welche die merkwürdigsten Ereignisse aus dem Lebendes Königs Ludwig XI11. vorstellen. Sie erschienen mit Text unterfolgendem Titel ■ Sibylla scu felicilas siiecnli jusio ret/ente LudoviCO,fol. Auf dem fünften Blatte kommt das Zeichen'vor. Blätter von Faultefindet man auch In: Lei Metamorphose* tfOvide. TraAuites enProseFruncoi.se , et de novteau soigneutement reueues — —. (I'ar M-Renouard.) Pour l'Anihenr ii Parti cht» veufue Lani/elier 101»,fol. Auch etliche Bildnisse findet mau von ihm.