Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
531
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MC. Nr. 1703-1708. S31

10) Landschaft mit Fischern und einer Brücke. Rechts am Ufer»tehen Bäume, und auf dem Stege im Wasser fischt ein Mann mit derAngel, während ein anderer Fischer nehen ihm steht. Im Mittelgründe. rt eine lange hölzerne Brücke über das Wasser, und links erhebt^ch neben dem Kahne eine grosse Baumgruppe. Unten im Rande:£«»". Morgen * ans Hamburg IMG München. H. der Platte 7 Z., des15 'ldes 6 Z. 2 L. Br. 8 Z. 10 L.

1703. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die bei-Ka gefügte Jahrzahl bestimmt. Frenzel erwähnt im Catalog

IQ_,\ I rg£ Sternberg II. No. 1300 ein Blatt, welches einen Kriegermit der Fahne vorstellt, wie er in der rechten Hand einenabgehauenen Kopf hält. Oben steht Judas, und links unten das Mo-nogramm, 8. Frenzel glaubt, dass das Blatt nach 1!>86 falle. Für dieGenauigkeit des Monogramms können wir nicht einstehen.

1704. Conrad Merkel, Maler von Ulm, soll nach Brulliot I.A/^" 1 No. 1402 durch dieses Zeichen seinen Kamen angedeutet haben.

* w Der genannte Schriftsteller versichert, ein altes Gemälde mitdiesem Monogramme gesehen zu haben, welches man dem C. Merkelzuschrieb. Ueber letzteren haben wir oben No. 1700 gehandelt, wirwissen aber nicht, wo sich ein Gemälde mit diesem Zeichen findet.

In einem handschriftlichen Werke von Mariette ist von einemKupferstiche nach L, de la llyrc die Rede, und es soll sich auf diesemuns unbekannten Blatte ein ähnliches Zeichen finden. Mariette nenntden Träger desselben Montenat, man kennt aber nur einen Form-schneider Montenat, welcher zu Anfang dos 17. Jahrhunderts in Parislebte. Ein seltenes Blatt nach S. Vouct stellt die hl. Jungfrau mit demKmdo vor. Helldunkel von zwei Platten. II. 8 Z. 3 L. Br. 6 Z." L. Ueber diesen Montenat handelt Robert-Dumcsnil IV. p. 1.

1705. C. Mopper, Maler und Radircr, ist im zweiten Bande^juf. r No. 389 eingeführt, es wurde aber das Monogramm nicht

• K003 genau gegeben. Man findet dieses Zeichen auf dem 1. c.erwähnten Blatte mit dem Faun im Gebüsche, welcher eine Nympheim Arme hält. Näheres zagt der angezeigte Artikel.

1'06. Maestro Cencio, d. i. Vincenzo Andreoli, war der Sohn^J p des Giorgio Andreoli, des Gründers der Majolica-Fabrik in' Gubbio. Er setzte 1888 das Geschäft des Vaters fort, und

»Igte auf der Rückseite der Gefässe die Initialen M. C. bei. Vgl. No-tizia delle opere (VArte — della Raccolla Correr, da Vincemo La-z ari, p . ü((. »

1707. Unbekannter Formschneider, welcher mit dem Mono-

M*~> ^— grammisten MC No. UiOO in Berührung kommt, aberJ aez^ f*j m j t Christoph Maurer nicht Eine Person ist. Er ge-hört der Schule des Jost Amman an. Die gegebenen Buchstabenfindet man auf der Titelvignette folgenden Werkes: Ein New ArtzneyBuch darinn fast alle austerliche vnd innerliche Glieder des mensch-hchen Leibes, sampt jrrii liiankheilen —. Durch Christoph Wirsuno*» Druck verferliqt. Gedruckt zu Newstadt an der Hardt MDXXVU.n - 3 Z. 6 L. Br. !> Z. 8 L.

1708. Unbekannter Formschneider, welcher in England gelebt■AI q zu haben scheint. Die gegebenen Buchstaben finden eich in

dem übergvossen Initialbuchstaben D des Prologus in folg-J-f 70 endem Werke: Matlhaei Paris Monachi Albanensis, His-° m Maior , a Guilielmo Conquaestore ad ullimum atmum Henrici

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