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den Triumph Christi über den Tod vor, mit der vielleicht apokryphenBezeichnung Micheel Coxsys fecit. Einige Werke dieses Meisterswurden schon im 10. Jahrhundert gestochen. Ein vortreffliches älteresBlatt stellt Adam und Eva in einer reichen Landschaft unter demBaume vor, und links in der Ferne die Vertreibung auf dem Paradiese.Cock exend., kl. qu. fol. Es gibt auch eine alte Copie. H. Cockexeud. Verschieden ist ein anderes älteres Platt mit Adam und Evaunter dem Lebensbaume, wie Eva, dem Manne die Frucht reicht, kl. fol.B. Dolendo stach ein Bild der hl. Familie mit den Verwandten imZimmer, kl. qu. fol. Ein grosses Blatt von J. Ditmer von L'i74 stelltdie Vision des Ezechiei vor, in entfernter Nachahmung des berühmtenBildes von Rafacl gr fol. J. Badeier stach in drei Blättern die Ge-schichte des Cain und Abel, qu. fol. Die Bilder aus dem Lehen deshl. Rombaut in der Cathcdralc zuMcchelii sind durch die Lithographiebekannt: Vie et Miracles de St. Rombaut, palron de la etile de Ma-lines, d>aprt\s les tableaux de Michel Coxie et antre.s i/ni se trou-vent ä la CalhMral de Malines, avec wie explication par B. Vandale.Bruxelles WM. 20 lithogr. Blätter in gr. fol. Das Bild der hl. Cäciliaim Museum zu Madrid ist im Museo del Prado von J. de Madrazolithographirt. Jones der hl. Barbara und der hl. Catharina aus derBoisserec'schcn Sammlung in München sind von Strixner lithographirt,gr. fol.
Man schreibt dem M. Coxie auch ein radirtes Blatt zu , welchesim Style des Michel Angclo die Erhöhung der ehernen Schlange durchMoses in reicher Composition vorstellt, qu. fol. Im Aetzdruck fehltder Name des Künstlers. Später wurde die Platte mit dem Grabstichelüberarbeitet, und unten rechts der Name Michel Flamingo intentorbeigesetzt.
Das Monogramm finden wir nur auf zwei alten Kupferstichen,welche den Triumph der Massigkeit, und jenen des Todes vorstellen.Auf dein Blatte mit dem Triumph der Massigkeit des Lebens steht«nten: Munita vila et amiclu rhedamm — bene concaqint. Links«nten ist das Zeichen mit 1888. II. 0 Z. 10 L. Br. Kl Z. 10 L. DasGegenstück mit dem Monogramme ohne Jahrzahl stellt den lnumplides Todes vor. Im Rande liest man: Mors Imperalnr omnmmGentium —.
_ Das zweite Zeichen kommt auf einer Zeichnung im Museum zuBerlin vor, welche ebenfalls dem Coxie zugeschrieben wird. *riuierwollte man die Kupferstiche der Zeichnung nach dem Martin van CIcetzuschreiben.
1699. Christoph Maurer von Zürich, Christoph Meier von Strass-JkA x 7r bürg und Conrad Mareschall von Brunnentraut
*Jf-K' V&l M bei Heidelberg sind bereits unter dem Mono-^- =D x *- ->^L gramm CM U. No. 898, und den Initialen CM!^ 0 ' 4U als Formschneid'cr genannt worden, und wir verweisen aufJene Artikel Bartsch IX p. 417 schliesst den Christoph Maurer aus,»ud nimmt'einen unbekannten Formschneider der Schule des Tobias«immer und Jobst Amman an. Hierin stimmt ihm Passavant Hl. p. 4(>Jbei, aber beide haben keinen hinreichenden Grund zur Annahme, dassder Meister MC nur nach Zeichnungen von Ch. Maurer, T. Stimmer" n d J. Amman gearbeitet habe. Bartsch und Pauavant schliesscnLh ' Maurer nur aus weil er Maler und Zeichnet war, und nach ihrerjorgefassten Meinung sollte kein Maler das Schneidemesser selbst ge-führt haben. Allein Maurer hat nicht nur gezeichnet, sondern aucn'« Holz geschnitten, und ihm gehört sicher ein grosser Theü der mit