502 MARIA-MARS. Nr. 1020-1625.
1620. Maria Feodorowna, Kaiserin von Russland, welche 1827MAUTA V 8tarD ) hatte entschiedenes Talent zur Miniaturplastik,iviAitiA. i. j n wc ] c } lcr ihr C. von Lebrecht Unterricht erthcilte.Auf einer Medaille mit dem Bildnisse des Kaisers Alexander, ihresGemahls, stellt der Name. Auch das Bildniss des Kaisers Pauli,schnitt sie in Stahl.
1621. Marie Briot, Kupferstecherin, war in der zweiten Hälfte// • ff 1' des 17. Jahrhunderts in Paris thätig. Blätter
JViaiU.ey ,/):/■ m ft ,] cm Namen Marie R. f. oder fe. findetman im Recueil d' Emblemes par J. Baudrin. Paris 1609, H. MarieR. fe. steht auch auf dem cilften Blatte einer Folge mit Vögeln ausP. Mariette's Verlag, 4. Auf solchen Blättern kommen auch die Cur-siven M B: f. vor.
1622. Marie Therese, Gräfin von Czernin, geb. 1798, radirte
Wa/i Je- (~ '''" li ' iltt " a<; '' ^ cr Zeichntfog des David Teniers,~yL. welches einen stehenden Bauer mit der Schüssel inden Händen vorstellt. Kr tragt einen Bund Schlüssel am Gürtel, undbefindet sich in landschaftlicher Umgehung. Auf diesem Blatte stelltder Name. Ohne Kinfassung II. u. Br. !i Z. 3 L. Die Gräfin radirteauch etliche Blätter mit Köpfen und Figuren nach Joseph Fischer, 8.
1623. Marinas ist unsers Wissens nur durch ein in der k. Galleric
.» . , ,. .. __ 4Kr.t zu Dresden vorhandenes Gemälde be-
Mannt me fecit anno 15*1. Um Eg st( ,, H einefl ^ m?B
vor dem Tische vor, wie er Geld wiegt, während die junge Frauneben ihm aufmerksam auf die Waage sieht. Dieses Bild verrätheinen Meister der altniederländisehon Schule, welchen Ch. Krammnicht kennt. Um 1(130 arbeitete in Antwerpen ein KupferstecherIgnntius Marinus nach Rubens, Jordaens, A. van Dyck, M. A. da Cara-vaggio u. A. Man nennt ihn auch Ignaz Cornelius Marinas. Dannkommt in Terwesten's Manuscript ein Maler Johannes Marinus vor,welcher von 1688—1065 Mitglied der Malerbruderschnft im Haag war.Tcrwesten nennt ein Bild der Ilagar in der Wüste von 1658. Diesebeiden Marinus kennen die belgischen Schriftsteller, und unser Künst-ler könnte daher der Grossvater seyn.
1624. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte des17. Jahrhunderts thätig war. Man findet Zeichnungen mit die-sem Monogramme, gewöhnlich historischen Inhalts, und mit
der Feder ausgeführt.
1625. MartinRota von Sebenico ist unter dem Monogramm MAR\&) a D v ^VT^ ^°" *^ bereits eingeführt, und auch noch an anderen-^ lv^rV-O P> stellen mussten wir dieses Meisters gedenken, da er
T\ }r> rV -|--i mit der Bezeichnung wechselte. Doch sind nicht-ZyiX^Aj v Jl v alle Blätter von ihm, welche ihm nach der Aehnlich-keit des Monogramms zugeschrieben werden. Alle Blätter, welche 1501und später datirt sind, können nicht von ihm herrühren. Rota starbnach 1580, und lebte 1501 sicher nicht mehr. Bartsch XVI. put48ff.beschreibt 1 14 Blätter, welche auch im Künstler-Lexieon mit Zusätzenaufgezählt sind. Heinecke kam auf die Idee, dass sieh die gegebenenZeichen auf Marco di Ravenna und Marc Antonio Haimnndi beziehen.Er las demnach: Marco Ranenna ScuUore Fecil und Marco AntonioScultore Fecil. Die nicht zahlreichen Kupferstiche mit diesem Mono-gramme sind von Martin Rota, und der Buchstabe S erklart sich aus
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