Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
458
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4S8 M. Nr. 1464.

eingeklebt sind, die anderswo selten, oder gar nicht vorkommen. HerrT. 0. Weigel in Leipzig erhielt einen solchen Band mit 48 Kupfer-stichen, und darunter sind 7 von unscrm Meister. Einen Theil dieserBlattei' kennen wir durch die Mittheilung des Hrn. E. Harzen. Basta-vant nahm von Wcigel's Manuscript Einsicht.

1) Christus am Kreuze zwischen den Mördern, unten Maria, Jo-hannes, fünf Frauen und andere Figuren mit Soldaten. Tinten in derMitte M. H. 3 Z. 11 L. Br. 2 Z. 7 L.

Dieses in der Weise des kölnischen Meisters S. gestochene Mattwerthet R. Weigel, K. K. No. 22,121, auf :t Thaler.

2) Der leidende Heiland im Sarge die Wundmale zeigend. Hinterihm ist das Kreuz mit den Lcidenswerzougon, und vor dem Sarkophagestehen drei Kelche. Tinten M. Durchmesser 2 Z. !> L.

In einem Manuscript zu Lüttich.

'.!) Das hl. Schweisstuch von St. Petrus und St. Paulus gehalten.Am Schwerte des hl. Paulus M. Fein gestochen. II. 'A Z. 1 L. Br.2 Z. '.» L.

Manuscript des Frater Trade Gemlaeensis, bei T. 0. Weigel.

4) St. Bernhard vor der hl. Jungfrau mit dem Kinde auf denKnieen. Auf dem Spruch/ettel des Heiligen: MONSTR. TE. ESSE.MATHE, dann M. II. 2 Z 1 L. Br. I Z !) L.

Manuscript des T. 0. Weigel.

5) Der hl. Rochus seine Wunde zeigend. Vor ihm sitzt der Hund,und unten M 11. 2 Z. 6 L. Br. 1 Z. !) L.

Manuscript des T 0. Weigel.

ti) St. Servatius im bischöflichen Ornate mit dem Stabe und einemgrossen Schlüssel. Zu seinen Füssen ist der Drache, links M. H. 2 Z.ti L. Br. 1 Z. 7 L.

Manuscript des T. 0. Weigel.

7) St. Guibert in Hüstung, wie er knieend dem hl. Petrus mit derTiara das Kirchenmodell reicht. Links hält der Diener das Pferd, undder schwebende Engel kalt das Wappen. In der Mitte unten das Mmit dem Kreuze. H 2 Z. <> L Br. 2 Z. 9 L.

Manuscript des T. 0. Weigel.

8) St. Nicolaus von Bari mit dem Bischofsstäbe und segnend.Links die drei Kinder, unten M. II. 'A Z. 2 L. Br. 2 Z. 2 L.

Passavant fand in Paris ein Exemplar.

it) St. Barbara mit Palme und im offenen Buche lesend. Linksist der Thurm, und unten M. In der Weise des Lucas von Leydcn,aber geringer. II. 2 Z. 7 L. Br. 1 Z. 8 L.

Manuscript in Lüttich.

10) St. Dorothea mit dem geschlossenen Buche in der rechten undeinem Körbchen in der linken Hand. Links unten M. II. 2 Z. 6 L.Br. 1 Z. 7 L. — Manuscript des T. 0 Weigel.

11) St. Gertrud von Nivelle als Aebtissin mit Buch und Stab nachrechts, wo ein Geistlicher kniet. Auf dem Boden sind zwei Mause,und eine dritte kriecht an ihrem Gewände. Oben ein gothischer Bogen.II. 2 Z. A L. Br. 1 Z. 7 l ?

Manuscript des T. 0. Weigel.

1464. Unbekannter Maler, dessen Lebenszeit die beigefügton/ , /V/1 // Jahrzahlen bestimmen, wenn es sich nämlich

I \ / \ ''• voneinemund demselben Meister handelt. Den

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