Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
453
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M. Nr. 1444-1440. 4S3

toan auch ein Skelett. In der Mitte unten stellt der Buchstabe M,Und im Rande die Schrift: Quis err/o tun aeparabii a charitateChristi? tributatio? an angustia? an nuditas? an periculum? anpersecutio? an gladituf u. s. w. H. i Z. Br. 2 Z. U L.

1444. Michael Mayr, Landschaftsmaler, geh. zu München 1794,t~—mj — r a^ hinterliess eine ziemliche Anzahl von Gemälden mit

M-M * ^VJ Ansichten aus dem bayerischen Hochlande. Auch'in 0 Aquarellbilder findet man von ihm, thcils mit dem

Jj 0. Buchstaben M und dem Datum. Mayr zählt zur

Schule von Dorner, welche auf ein genaues Detailstudium sah, jetztaber als antiquirt erklärt wird.

1445. Zeichen der Porzellan-Manufactur in Clingencourt, welchep o -jvky. von 1778—1788 unter der Protection dos Monsieur,

r_(,>-) "^83^ Grafen von Provence und Bruders des König« bestand,j TV/f und von Deruelle gegründet wurde. Das Fabrikzeichen1VJL ist roth, und manchmal in Gold aufgetragen.

1446. Martin Rota, Zeichner und Kupferstecher von Scbenico,hinterliess eine bedeutende Anzahl von Mattem, aufwelchen ein aus /)/«, MAR, MAR.S.F., und MRSF

M bestehendes Monogramm, dann auch die Iniriaion MS,

W/PISF 1 und RF vorkommen, im KünsMer-Bexicon haben wirdas Verzeichniss seiner Kupferstiche gegeben. Mit dem obigen sprech-enden Zeichen sind nur wenig Blätter verschen , darunter Bildnisse.Die Buchstaben MF zu den Seiten des Rades findet man auf demBildnisse dos Erzherzogs Ernest von Ocsterrcich und Herzogs vonBurgund. II. 8 '/,. Br. 8 Z. 6 L. Bartsch kannte dieses Blatt nicht

1447. Martin Heemskerk bediente sich eines ähnlichen Zeichens,und einige schreiben ihm auch das Blatt mit dem gegebenenMonogramme zu, obgleich in der Auffassung sich ein anderer

_ Meister ausspricht. Der Holzschnitt mit diesem Zeichen stellt,l, ° Beiehrung des Paulus vor. Er ist in Mitte des Blattes Tora Pferdegestürzt und nach links gewandt. Oben erscheint Gott Vater in der'•orie, und Paulus richtet den Blick nach ihm. Unten links neben«em Kopfe des Pferdes ist das Zeichen. II. 3 Z. 8 L. Br. :t Z.Das gegebene Zeichen entnehmen wir dem Dictionnaire des mo-nogrammes von F. Brulliot No. 49, und No. 2407 bringt er es unterlll;l " /eichen des Martin Heemskerk. Von diesem Meister kann aberKeine Kode seyn, indem das Werk, in welchem es vorkommt vor 1800Bedruckt wurde. Wir haben das Monogramm III. No. 2784 gegeben,u »d nicht ohne Grund den Israel van Mcckcncn vermuthet. Vgl. dieangezeigte Stelle.

1448. Kilian Metzinger, Landschaftsmaler in München, ist unter

nden Ourslven 1< M No. 821 bereits eingeführt, und wirverweisen im Weiteren auf jenen Artikel. Man findet Ge-mälde mit dem gegebenen Zeichen und mit den CursivenKM im Privatbesitze.

1^49. Jörg Matheis und Matheus nennt sich ein alter Form-schneider, und auf einem Blatte in Helldunkel von drei PlattenK'bt er auch an, woher er stamme. Dieses von Bartsch IX.a ''■ 4:i(i beschriebene Blatt stellt die Flucht der hl. Familie nachVw;T,^,' ,m ' A " (,l> '' s, " f ' (: einer Pyramide steht: IORG MATHEISShUi* 0 ^ VAN AVGSPVRG. In der Mitte unten an einem«uonschaft ist der Name KATHBVS, in die Strichplatte geschnitten.

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