4S0 LZ. Nr. 143S-143G.
Hände und Füsse zu stark angedeutet, im Faltenwürfe herrscht abervollkommene Analogie mit den Arbeiten des Schongauer.
Duchesne schreibt dieses Blatt dem von ihm so benannten Meistervon 1480 zu, er fand aber kein Blatt mit dieser Jahrzahl. Die Kupfer-stiche, welche er beschreibt, sind hollandische Arbeit, unser L Z gebortaber Oberdcutschland an. Sein Blatt ist äusserst selten.
1435. Lorenzo Zacchia il Giovane, Maler und Kupferstecher (?)
Lr~~7 > r JL 7 von Lucca, war um I. '>:>()—l!i8() thätig, es sind aber/ 2-4 seine Lebensverhältnisse nicht, bekannt. Mariette£—/ 1 J—-< besass schöne historische Zeichnungen mit den erstenj srj r- Initialen, welche wahrscheinlich in's Pariser Cabinet
~~J / O übergingen. Das Monogramm findet man auf einen
Kupferstich, welcher den Kampf der vier Reiter nach dem Carton desLeonardo da Vinci vorstellt. Unten steht: Opus sumtum ex labellaLeonardi Vincij proprio, manu picla, a Laurentiu Zacchia Lucensi,ab eodem nunc excusnm 1550, gr. qu. fol.
Dieses sehr seltene Blatt ist zwar von Zacchia herausgegeben, esfragt sich aber, oh er es selbst gestochen hat. Uebrigens nennt manihn Kupferstecher.
1436. Levin Zernemann, Stempelscbneider in Clausthal und■ y Brauuscbwcig 1678—1690, fügte auf Geprägen die Initialen
*' J ' des Namens bei.