Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
434
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434 LS. Nr. 13!i0-13ä:i.

L. S. f.

1350. Ludwig Spirinx, Kupferstecher von Dijou, war um 1624-r q bis 1650 in Brüssel thätig, iiml hinterliets eine ziemlichep et /* Anzahl von Blättern, welche theils mit den Initialen be-Lj*}.jCM~ ze i c hnet sind.

1) Jean Comte de Tilly G r,u del Armie de sa M sr Imperiale,Oval. Unten im Cartouche: Alexander Cisar Scipio et Pompie etc.Rechts unten LS, links Moncornet exe. 11. 4 Z. 11 L. Br. 3 Z. 2 L.

2) Die Trägen oder Faulen, in Gruppen von Schlafenden und Buh-enden. Folge von 8 Blättern nach Abraham Bloemaert, unten mit fran-zosischen Versen, qu. 8.

3) Blätter mit ländlichen Scenen, nach A. Bloemaert, qu. 8.

4) Das Titelblatt zum b'asculus Sanctorum Ordinis Cisterciensi*.Opus Chrysostomi Henriquez. Bruxelles lQ'ib, fol. Es enthält einWappen mit Stab und Inful auf einem Postamente, zu den Seiten St.Martinus, Abbas llortonsis und B. Robertos Abbas Dunensis. Aufdiesem Blatte kommt das Monogramm des Malers Nicolaus van derHorst, und L S feul, vor.

1351. Elisa Sirani, Malerin, geb. zu Bologna 1(138, gest. 166S.hinterliess Gemälde in der Weise des Guido Rani, und ra-dirtc auch einige Blätter. Darunter ist ein von Bartsch nicht

erwähntes Blatt mit einem Kinderbacchanal nach Art eines Basrelief.Links unten stehen die Buchstaben L. S. f. II. 3 Z. Br. !> Z. 3 LtIn einem zweiten Bacchanal von Kindern sind die Figuren nur imUmriss, und unteu steht: Lisabeta Sirani f.

1352. Blaise Nicolas le Sueur, Zeichner und Maler, geb. zu Parisr cji c . 1716, wurde I7U7 Direktor der Akademie in Berlin undL, & ael. 3. SC. g rünt i ete s i,.], c j n01 i wc j t reichenden Ruf. Er starb1782. G.F.Schmidt stach nach seiner Zeichnung 1771 das Bilduiss desA. Mitchcl, unter dem Titel: Andre 1 Mitchel, Chevalier de Vordre dubain, Deputi au Parlament de Grand-Bretagne — —. Berlin the2« m March tili. Unten steht L.S. del. S sc. II. 12 Z. 4L. Br. 8 Z.

1353. Lorenz Schlang wird von Apin (Anleitung, Bildnisse zu/ C focit sammc '" * c -) zu den Kupferstechern gezählt, welche Por-'' "'■ l ecu - traitfl LS gezeichnet haben. DieserSchlung ist ganz un-bekannt. Ein mit L S versehenes Bildniss haben wir oben dem Lud-wig Spirinx zugeschrieben, und vielleicht ist das Blatt mit L S. fecüvon ihm. Es stellt die Krönung der Infantin Maria von Spanien zurKönigin von Uugaru in Regensburg vor, 1637. Geringes Blatt, qu. fol-

In der Europe illustre ist das nach einem PL gestochene Bild-niss des Generals Johann Tzerclas Tilly LS. fecit bezeichnet, aberwohl nicht von einem L. Schlung. Es dürfte von Louis Spirinx her-rühren. Auch das Bildniss des Charles de Longueval Comto de Bon-quoy ist so bezeichnet.

1354. Vincent le Sueur, Formschncider, geb. zu Rouon 1668,

LS LS g . est ' 1743 ' war Scnuler von ^ ea " l'apillon, und hintcr-"• liess eine grosse Anzahl von Vignetten in Druckwerken,

auf welchen die Buchstaben L. S. und V LS. vorkommen. Sie bestehenmeistens in Friesen mit Laubwerk.

Man findet auch L. S. gezeichnete Vignetten in französischen Druck-werken aus der Zeit von 1770—1780. Sie rühren von L. Luce her.

1355. Ludwig Philipp Strack, Landschaftsmaler, geb. zuHayn*

L(P) f.) in Hessen 1761, war Schüler von Anton Tiscb-C I r\-u bein ' un(1 8tarb als herzoglich Oldenburg-O vOVC2/t • ischer Hofmaler 1836. Seine Landschaften