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LPT-LB. Nr. (308 1308. 421
1305. Pietro Testa, Historienmaler und Radircr von Lucca, geb.i hp" 1 1(»I7., gest. 1680. hlnlerlie'ss eine ziemliche Anzahl voni, ULf Blättern, welche Bartsch XX. pag. 213 ff. beschreibt, und
auch im Kunstler-Lcxicun aufgezählt sind. Auf solchen Blättern kom-men die Monogramme vor. Ms ist P. Testa Luchesino zu lesen.
1306. Lorenz Quagdio, Genremaler und Lithograph, geb. zuMünchen 1794, befasste sich in seiner frühe-
y ren Zeit mit der Perswktlvmalerei, und wählte782>o besonders gothische Herronstubcn, in welchen
x-n C^f~\ cr die alten Bewohner mit allen ihren häus-
( ) I (J lieben Gerätschaften darstellte. Später sah1 —' V^v^oc—'0(, C1 . s i c ], j m bayerischen Hochlande um, undführte in lebendigen Bildern das Treiben des dortigen Volkes in dertraulichen Wohnung, oder bei Tan« und Festen im freien vor. Aufsolchen Gemälden findet man die. Buchstaben l.Q, theils mit den Jahr-zahlen 1828, 1828 IV. Quagliö malt noch mit Vorliebe oberländischeVolksscenen.
1307. Unbekannter Formschneider, welcher nach Christ kloine
Ls-\ biblische Blatter mit diesen Buchstaben bezeichnet hat.V* Der genannte Schriftsteller bestimmt die Zeit nicht, erwird aber Blätter gesehen bähen. Wir können keinen weiteren Auf-schluss geben.
1308. Ludwig Ringler, Wohl auch Ring-li genannt, erscheint,F) "p\ FT) unter dem Jahre 1888 als Mitglied der Zunft
' r\" |-^ PS. C\ zum Himmel in Hasel, und ist im rothen BucheI . \ i. / \. . / j ^V als Glasmaler eingetragen. Im k. Cabinet zuMünchen sind zwei getuschte Zeichnungen zu (Ilasgemälden mit demersten Monogramme, und eine dritte mit den Initialen -LR- in der-selben Form. Die eine stellt, den ewigen Vater mit der Weltkugelvon Engeln getragen vor, wie er einem Kaiser das Schwert reicht.Andere Fürsten knieen vor der Erscheinung. Oben steht: Vocalioih'rina. Tu defende et protege. Knnd, fol. Die zweite ZeichnungStellt Gott Vater vor, wie er den Menseben zur Arbeit auffordert.Oben : Vocalio diriiia. Tu aulem Inbora. Auch auf der drittenZeichnung schwebt Gott Vater, der Ruf ergebt aber an den Papst mitden Bischöfen. Oben steht: Vocalio ilirina. Tu pasee et ora. AlsVerfertiger dieser Zeichnungen ist in München ein unbekannter LorenzRossenbaum eingetragen. In Augsburg lebte allerdings ein LorenzRosenbaum, er war aber Goldschmied und Medailleur um 1846, undvon ihm können die gegen finde de* 16. Jahrbundertl fallenden Zeich-nungen nicht seyn. Im Museum zu Basel ist ein kleiner Carton zueiner Glasscheibe. Zwei Engel halten einen Wappenschild mitKrumm-stnb und Intel darüber Bei dem einen Fngel ist das zweite Zeichen,bei dem anderen ein ans // / W bestehendes Zeichen , wie es auchBrulliot I. No. 284!$ gibt. Diess ist das Monogramm des GlasmalersHans Jörg Wannenwetsch in Hasel, welcher aber erst 1888 der Zunft'Jim Himmel daselbst beitrat. Die Zeichnung wird dem Ludwig Ringlerzugeschrieben, Wannenwetsch müsste daher als junger Mann den Carton■II einem Gemälde auf Glas benützt, jedenfalls nicht lange vor l!>8ü,während Ringler schon liiUS Meister war. Brulliot sab ebenfalls histo-rische Zeichnungen mit den beiden Monogrammen, und man könntedaher annehmen, dass Wannenwetsch Ringler's Schüler war. Es scheintaber, dass auch noch ein zweiter Meister eines ähnlichen, aus LBbestehenden Monogramms sich bedient habe. In der vierten Abtheilung