Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
339
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LE. Nr. 1039—1040. 339

das Monogramm vor. Später wurde die Staffage beigefügt, links untender Name: LUVadder fe., und oben im dritten Drucke: fran. vanden Wyngaerde exeud. II. 3 Z. 7 L. Br. !i Z. 10 L. Das vonBartsch No. 10 beschriebene Blatt, die Landschaft mit einem Flusse,dessen Ufer mit grossen Bäumen besetzt sind, hat im frühen Aetzdruckdas Monogramm links unten im Boden. Die mit der kalten Nadel mehrvollendeten Abdrucke tragen links unten den Namen L D Vadder fe.,und rechts am Himmel die Adresse: fran'. Vanden Wijngaerde exeud.Anl. Beim dritten Drucke fügte der Verleger rechts unten die No. 5bei. Diese Abdrücke sind mit dem Grabstichel retouchirt. H. B Z.5 L. lir. 7 Z. 2 L. Das eilfto von Bartsch beschriebene Blatt, dieweite Landschaft mit einem Hohlwege, hat links unten den Namen:L. De Vadder pinxit el fecit, und rechts: Vorslerman exeud. Imzweiten Drucke fehlt exeud., und in der Mitte steht: FranciscusVanden Wijngaerde exeudü. II. 8 Z. 1 L. Br. 12 Z. 7 L.

1039. Lorenz Ekeman-Alesson, Landschaftsmaler und Lithograph,-r—i ein Schwede von Geburt, behauptet im Künstler-Lexicon einen

y Artikel. Er hielt sich längere Zeit in Wien und in MünchenL —■— * auf, und machte sich an beiden Orten durch Landschaften mitThioren bekannt. Man rühmte damals diese Bilder, doch bestehen siegrösstenteils in Copien nach älteren Meistern. Auf den Gemäldennach der Natur fügte er gewöhnlich das Monogramm bei. In Münchenbefasste sieb Fkoinann mit der Lithographie. Zu seinen früherenArbeiten gehören zwei grosse Landschaften nach J. J. Dorner. Ebensogross sind zwei Landschaften mit Vieh nach C. Kuntz. Diese Blättererwarben Ihn einen Ruf nach Stuttgart als Direktor der neu errichtetenlithographischen Anstalt. Dl lithographirto er nach den Zeichnungendes Malers Rudolph Kuntz die k. württembergischen Gestütspferdevon orientalischen Rasen, welche von dem k. lithographischen Instituteherausgegeben wurden. Es erschienen drei Hefte mit 18 Blättern,nebst, deutschem und französischem Text, Titel und Dedicationsblatt.Stuttgart 1823—1820, qu. roy. fol. Dann erschien auch ein Heft mitmalerischen Ansichten in Deutschland, die Fortsetzung unterbrachaber 1828 der Tod, Auf früheren lithographischen Blättern kommenauch die Buchstaben LEA vor. Ein solches mit der Jahrzahl 1821gibt das ßildnlss des Fürsten Ypsilanti zu Pferd, von welchem manaber nur den Kopf and einen Thell des Sattels sieht, fol. Ekemanzeichnete den Fürsten in Wien.

1040. Egidius Linnig. Marinen- und Landschaftsmaler und Ra-£ direr, ist der Sohn des Peter Joseph Linnig, welcher 1777 zumi Aschbach im llerzogtbmn Nassau geboren wurde, und 1808 sichin Antwerpen niederliess. Egidius wurde daselbst den 2.';. August 1821geboren, und bezog schon als Knabe die Zeichenakademie, an welcher(, r dem Direktor M. van Brea die erste Ausbildung zu verdanken hatte.Hierauf copirte er Werke älterer Meister, und von 1844 an machte ermit seinem Bruder Wilhelm im Haag und in Amsterdam noch etlicheJahre Studien nach ^n besten Meistern des Landes. Endlich besuchteer die belgischen, holländischen und englischen Seeküsten, durchzogaber auch die Niederlande, besonders die (legenden an der Scheide,and machte eine Monge von Studien nach der Natur zu Land undzur See. Von 1846 an sah man auf jeden- Kunstausstellung Gemäldev "n ihm, welche ungctheilt.cn Beifall landen. Der König Leopold vonBeigion, der König von Württemberg, dann Prini Carl von Messenund die niederländischen Kunstfreunde besitzen Gemälde von ihm.Auch nach England, Amerika, Frankreich u. s. w. gingen Bilder von

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