Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
328
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328 LCP-LCZ. Nr. 1001-1008.

8) Der arme Lazarus, wie ihm zwei Hunde die Geschwüre lecken.Unten rechts das Monogramm. H. 3 Z. 7 L. Rr. '.t Z.

Dieses and du obige Blatt beschreibt Freute! Im Catalog Sternberfc

6) Perscus führt den Pegasus an Zaume nach rechts. Oben inder Mitte an der verfallenen Mauer das Monogramm, gr. 8.

1001- Luigi Scaramuccia, genannt L. Perugino, geh. 1616, soll\ C p durch diese Buchstaben seinen Namen angedeutet haben.' Urulliot bemerkt dieses nach der Angabe des Baron Stephanv. Stengel, behauptet aber, dasi ihm L. Scaramuccia in der Kunst-geschiente unbekannt sei. Bartsch XIX. p, I!t« hatte ihn eines andernbelehrt. Ob der Künstler auch Caramuccia statt Scaramuccia geschriebenhabe, wissen wir nicht.

1002. Ludwig Christian Ruperti, Münzmeister in Zellcrfcld

t n D 1774—1779, signirte die unter ihm geprägten MünzenL. b. K. L c n

1003. Lorenz Christoph Schneider, Münzmeister in HalhcrstadtT r. c 1679-1682, in Berlin 1679-1701, und Münz-CommissärIi.Kj. ö. l7(M_l7tg ( fügte auf Stempeln die initialen des Namens hei.

1004. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lehenszeit die hei-i i \ gefügte .lahrzahl hestinimt. Im Auktionskataloge der

(D ,. . / llartlauh'sehen Sammlung werden summarisch Kupfer-w_I /)v6 Stiche mit diesem Zeichen angegeben, und zwar als Pro-dukte eines deutschen Meisters. Wir haben kein Blatt mit diesemZeichen vorgefunden , und fanden auch nie eines anderwärts erwähnt.

1005. Pierre Thomas le Clerc ist schon im zweiten Bande^^> No. 388 eingeführt, und wir verweisen auf jenen Artikel. Das

/%£ Monogramm kann auch unter LCT, sowie unter TLC aufge-&~' sucht werden.

1006. Lucas Cranach soll nach Huherl. S. 134(6) ein Blattgestochen1 (' W haben, welches die Versuchung Christi in der Wüste vor-Li. V-i. vv. stc i] t i),.,. H e ji an) 3 j sf ( . ( i ( ,] dargestellt, bässlich und ver-schoben aber der Teufel, kl. fol. Auf diesem seltenen Blatte sollendie Buchstaben A.C. W. vorkommen. Wir haben.es nicht gesehen, undwenn es je vorhanden ist, so gehört es dem L. Cranach nicht an.

1007. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 16.■J2 i_j Jahrhunderts thätig war. Kr gehört der holländischen

L (f 1 H Schule an, und nähert sich im Stylo der Manier des Lucasvon Lcyden. Bartsch VII. p. \Wl beschreibt das bisher bekannteBlatt des Meisters. Ks stellt die Judith von einer jungen Dienerinbegleitet vor, wie sie nach links hin mit erhobenem Schwerte dem aufdem liettc schlafenden Ilolofernos sich nähert. Hinter ihr steht dieMagd mit dem Sacke, und rechts auf dem Tische bemerkt man eineKanne und eine Schale. Das Zeichen steht unten in der Mitte. RundDurchmesser !> Z. 4 L.

Dieses fein gestochene Blatt ist sehr gut gezeichnet, und Arbeiteines originellen Künstlers. Es kommt sehr selten vor.

1008. Lucas Cranach der Alte dürfte nach unserer Ansicht dieI CX SL I (h 0 Kupferstiche gefertigt haben, auf welchen dieseL/ VT/^mV/ und ähnliche Zeichen vorkommen. Zani und

(U . I (\ <y Rechherger vermutheten diess schon früher,

/f ' °&l und auch R - Wci « el (Kunstkatalog No. 19,890)

-JL-QZ, findet es sehr wahrscheinlich, dass diese Blätter

'■/ von dem Vater des älteren Lucas Cranach her-