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wenig eü Sprech«, und auch das Zeichen LA mit dorn Stern gebrauchter in dieser Form nachweisbar nicht Das erste Zeichen, welches wirFrenzel's Catalog des Grafen Sternberg-Manderscheid I. No. 8788 ent-nehmen, könnte eher auf Lucantonio gedeutet werden, allein derSternbeirrt ebenfalls, sowie die Adresse des Gregoriua de Gregoriis auf demHolzschnitte mit demselben, Giunta hatte alle Holzschnitte im eigenenVerlage, und es scheint uns nicht denkbar, dass Form-
schnittwerke, wie. die hier in Präge stehenden sind, für einen anderenVerleger gefertigt habe.
1) Marin mit dem Kinde (ähnlich Rafael's Madonna de] Pesce) Rufeiner thronartigen Erhöhung sitzend, neben ihr rechts der Papst Gre-gorius, links Johannes der Täufer, unten am FuSse des Thrones sinddrei musicirende Engel, und oben gegen links das erste Zeichen, obenrechts steht: Gregtriv» de gregorii» excus MDXVII. II. 19 Z. (» h.Br. 14 Z. 3 L.
R. Weigel, Kunstkatalog No. 8647, schreibt diesen merkwürdigen,wahrscheinlich nach (1. Bellini's Zeichnung gefertigten Holzschnitteinem unbekannten altrenetianischen Formschneider zu. Frenzel, Ca-talog Sternberg 1 No. 3752, sagt, dass er sehr kräftig in der Manierdes Domenico dalle Grecbe behandelt sei. Domenfco ist der Form-schneider der Tizianischen Schule, und jünger als Giunta.
2) Die Reise der hl. drei Könige nach Bethlehem zur Verehrungdes Christkindes, oder die Anbetung der Könige und der Kindermord,ein langer Fries, welchen Zanl P, II. Vol. p, 109- I?ü beschreibt,aber ohne dass er den aus drei Blättern bestehenden Fries vollständigvorgefunden halte. Auf dem Blatte mit der Anbetung der Kibemerkt man fechte unten das zweite Zeichen, welches auf den anderenAbtheilungen fehlt. II. 14 Z. I<> L. Br. 'iO '/,. :t L. Auf dem Blattemit dem Kindermorde steht! DOMINICVS CAMPAQNOLA Ml). XVII.,
und unten am Rande: IN VBNET1AIL VIECERI. Daraus ersehen wirnun, dass I). Campagnola die Zeichnung geliefert hat, und die Adressedes Viecerl erklärt den Irrlhum Christ's S. 38i, welcher eine Dar-stellung des Kindermordes auf zwei Bogen der Composition nach demTizian beilegt. Er scheint nämlich // Vieceri für // Vtcelli genommenzu haben. Christ macht bei dieser Gelegenheit auf ein aus zwei IIbestehondes Zeichen aufmerksam, welches er auf U. Rodius deutet,dessen Namen er auf dem erwähnten Holzschnitt des Kindermordesgefunden haben will. An der Thronstufe des Herodes steht nämlich:A R » RODH -, was in fehlerhafter Orthographie Rem Herodes be-deutet, und keinen Künstler II. Radius. Die beiden Blätter mit demKlndermorde sind zusammengefügt li Z. fl L. hoch, und 20 /.. lo L.breit. Bartsch kennt den erwähnten grossen Fries nicht. Die Com-position des Kindermordes, welche er xui. p. 384 (durch Druckfehler
W) No. 1 beschreibt, Ist eine andere.
896. Unbekannter Formschneider, welcher um 1512 thiitig war.Kr COpirte (\vt) Holzschnitt von Hans lia.ldung Grün,welcher Hexen vorstellt, wie sie sich zum Tanz am Sabalbvorbereiten. Der Copist gibt die Compositum von derGegenseite« Die links auf dem Boden sitzende HexeÖffnet ein GefftSS, aus welchem eine Rauchwolke mit ver-schiedenen scheusslicben Gestalten emporsteigt In der Mitte etwaszurück hält eine alle garstige Weibsperson eine Schüssel mit einemThiere empor, und oben reitet bereits eine Hexe auf dem lioeke zumTanze. Im Grunde erhebt sich ein Baumstamm, an Welchem Im Ori-ginale das Täfelchen mit dein Monogramme des Haus lialdung Grün