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4 (1871) IMM - SH
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240
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240 KVS-KW. Nr. 8S0-852.

historisch Genootschap te Utrecht sogar fünf Karl van Mander nach-wies. Der dritte Meistor dieses Namens zeichnete die anatomischenAbbildungen folgenden Werkes : Icones plerarumque partium tarninlernarum quam externarum humani corporis natural* mayni-ludine et forma seeundum diictnm sectionum Thomae Bartholinia Carolo van Mander, Apelle lieyio, vivis primum colorihus, de-inde ab Alb. Uaelweyh aeri incisae — —. Hafniae lOd'2. K. vanMander III. war auch ein Liebhaber des Schnupftabaks. Von ihm isteine Schrift: Lauwerkrans van alle liefhebbers des Snuyfflabackes.Coppenhagen 1605, 4., und ein Gedicht: De pulvere Tabaci, poema.Hafniae 1866, 4. Der Künstler starb zu Copenhagen 1672, undwurde in der St. Peterskirche begraben.

Der vierte K. van Mander, von welchem Burman Becker spricht,war ein Instrumentenmacher. Sein gleichnamiger Sohn, Hauptmannin Diensten des Königs Christian V., malte 1089 das Bildniss desDichters Boilean-Despreaux, welches Haas in Copenhagen gestochenhat. Diess ist nun der fünfte Karl van Mander.

850. Carl van Sichern, Kupferstecher, welcher um 1600—1618I in Arnheim lebte, fand unter dem Monogramm CVSyetyce jj, n 0 , 80K bereits eine Stelle, und daher bemerken

wir hier nur, dass auf einigen Blättern auch das gegebene Mono-gramm vorkomme, während es auf anderen in Verbindung mit demNamen steht. Wir nennen neben anderen die Bildnisse der Mar-garetha von Oesterreich, der Königin Maria von Ungarn, des Erz-herzogs Mathias von Oesterreich, und des Grafen Robert DudleyLeycester. Bildnisse von C. van Sichern findet man in der Geschichteder Niederlande von Emanuel van Meteren. Arnheim 1014, kl. fol.

851. Wolfgang Kilian, Kupferstecher von Augsburg, scheint\Xy. r ' lls Blatt mit diesem Zeichen gefertigt zu haben. Es stelltAv einen Geharnischten mit Dolch und Hellebarde vor. Links

am Schafte der Säule lehnt ein leeres Wappenschild , und unten amSteine ist das Zeichen. II. 7 Z. 9 L. Br. 4 Z. 11 L. Die Kundevon diesem Blatte verdanken wir dem Hrn. Börner, er glaubt abereinen unvollendeten Probedruck zu erkennen, da der Schnauzbart nichtganz ausgedrückt, der Wappenschild leer ist, und der Hintergrundfehlt. Der grosse unbearbeitete Stein am Boden scheint zur Aufnahmeeiner Schrift bestimmt zu seyn.

852. Conrad Wiessner, Maler und Kupferstecher, geb. zu Nürn-jy. berg 1796, gründete als Landschafter seinen Ruf. Wir/W haben ihm im Künstler-Lexicon eine würdige Stelle<2-o TiA^^i angewiesen, und daher handelt es sich hier nur um

' y r~- ein paar seiner früheren Blätter, von denen die Radir-

ung aus der Zeit seiner Lehre bei Ambros Gabler stammt. Es istdiess die gegenseitige Copie einer Landschaft nach Wilhelm Kobell,welche B. v. Stengel No. 47 unter dem Titel „Le pic" beschreibt.Wiessner bezeichnete das Blatt mit dem ersten Monogramme, schriebaber auf seinen grösseren flattern immer Conrad statt Konrad. Daszweite Zeichen steht auf einer Lithographie, welche l<SI!> als Neujahrs-karte ausgegeben wurde. Dieses seltene Blatt stellt eine Landschaftvor, in welcher links Ueberreste eines antiken Tempels, Gemäuer,cannelirte Säulen und eine grosso Urne zwischen Weinstöcken undPflanzen zu sehen sind. Rechts bemerkt man ein viereckiges Monu-ment von Bäumen, Gebüsch und Schilf umgehen, und ein Schäfer