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4 (1871) IMM - SH
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190
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190 I V V - IV W. Nr. 632-63S.

dieser 16(i7 kaum mehr gelebt hat. Van de Vclde jun. war aber da-mals noch thätig

632. Jan van der Vinne, Kunstliebhaber in Haarlem, hinterliessJ V V t nff ir schone landschaftliche Zeichnungen, und radirteJ. Y. f. /. //»>(> //. , (u( , h e . pjgs milU( , r Drei Landschaften sind

J.V.V.f. 17(5(5—1707 gezeichnet. Ein viertes Watt mit einem See-hafen und mit Monumenten nach J. Moucheron ist J. V. V. f. IHUIBignirt. Wir haben diese Radirungen nicht gesehen , und sie sindwahrscheinlich mit Cursiven bezeichnet.

633. Jan Vredeman de Vries, Maler und Archivar, ein bedeu-

/. V. rriese inrnn. \ t « nder M ( ei f° 1 r , ,ler Ke»aissance-l'eriodc findet. . einen ausführlichen Artikel im Kunstler-Lcxicon,

J. de wiese. J lllH j auc ), u „t er dem Monogramm M R kommen

wir auf ihn zurück, da man nicht I V R lesen wird. Die obigen Namenkommen vor auf llättern in: flondius Les cinq Rangs de VArchi-teclure. Amsterdam 1020.

634. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfteiiryn des lü. Jahrhunderts gelebt hat Er COpifte den Holzschnitt

1 V Y 3. von ^ Dürer, welcher das Abendmahl des Herrn vorstellt)B, No. S3. Neben dem Korbe ist eine grosse Tafel mit den Buch-staben IVVS. Man wollte sie auf Virgil Solis deuten, das Mono-gramm dieses Meisters besteht aber aus V S. II. 7 Z. 0 L. Br. 11 Z.

2 L. Diese Copie ist im Sinne des Originals, aber von mittelmässigerArbeit. Selten.

635. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten HälfteIVW des III. .Jahrhunderts am Rhein thätig war. Er stach

die Bildnisse des Herzogs Wilhelm von Jülich, ClevcI V . VC< und Berg und seiner Gemahlin Marin von Oesterreich.Die Ehe wurde 1846 vollzogen, und somit dürfte ein Anhaltspunktder Zeit gegeben soyu. Die kleineren Initialen / V W sollen sich nachHeller (Monogr.-Lexicon) auf Copien nach Stichen von Albrecht Dürerlinden, er nennt aber im Leben A. Diirer's No. 7!>l nur ein Blatt mitdiesen Buchstaben, nämlich den hl. Georg zu Pferd mit der FahWiund dem erlegten Drachen zu den Füssen des Pferdes. Her lleilig ereitet nach links, da die Copie von der Gegenseite genommen i st -H. 4 Z. 1 L. Br. 3 Z. Heller meint, die Buchstaben IVW könntensich auf einen der Wierx beziehen, allein weder Johann noch Jero-nymus Wierx nannten sieh ansers Wissens J. van Wierx.

Hie zweiten Initialen stehen auf Bildnissen , welche zwar voneinem Meister ans der zweiten Hälfte des l(i Jahrhunderts herrühren,aber nicht von einem der Wierx gestochen sind. Letztere vollendetenseilist, grosse; Platten sorgfältig in glänzendem, zierlichem Stiche, <*•*Meister / V. W. radirte aber vor, und hielt, die Bchrafflrungen weit,so dass man die Blätter aus einiger Entfernung besehen für H»' 1 *'schnitte halten könnte.

1) Maria D. G. Ferdinandi Rom. Imp. Vinjarine, ßuliemiaeqveetc. Regit filia Wühelmi Jvliae, Clitivm et Montiv üveis etc. V-r« r -Mit den Initialen I V. W. II. 13 '/,. !> L. Br !) Z. 8 L.

2) Wilhelm Herzog von Jülich, Cleve und Berg, das Gegenstückzu obigem Blatte, aber ohne Zeichen.

3) Prospekte von Jülich, Berg und Cleve, fol.