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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
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I V R. Nr. 617-619.

obgleich unser Monogrammist ebenfalls Auszeichnung verdient. AufRuysdael können wir das Zeiclien nicht deuten, Bondern eher auf Janvan K(i in hont, welcher in der Weise des Jakob Knysdael trefflicheBilder malte. Die Initialen J II No. X'iS beziehen sieh ebenfalls nichtimmer auf Jakob Ruysdael, sondern auch auf Johann Rauscher,welcher dem Ruysdael und Waterloo sehr nahe kam. Wir habenbereits unter den Cursiven J R I.e. über ihn gebandelt, und verweisenauf jenen Artikel.

617. Rafael Santi von Urbino ist durch diese Initialen alsZeichner angedeutet, als Erfinder der Compositionzu der vatikanischen Tapete, welche die Heilungdes Lahmen durch St Petrus und Johannes ancfrr Pforte des Tempels vorstellt. Diese Darstellung ist in Kupferradirt und geätzt, wahrscheinlich von Parmigianino. Links in der Eckesteht das Tafelchen mit LVR. H. 10 Z. 2 L, Br. IS Z. RartschXVI. p, it No. ? beschreibt dieses Blatt, und bemerkt, dass im ersten,sehr seltenen Drucke die Initialen des Namens fehlen. Die späterenAbdrücke mit den Initialen sind retouchirt.

Die Kupferplatte wurde auch mit zwei Bolzformen überdruckt,eine Zeichnung in Helldunkel nachzuahmen. Mau findet auchvon den Holzplatten allein, aber dann fehlen die Buch-

o V°

Ulli ______

Abdrückestaben /. V.R

IV. Pv.lNV

I.V.IV.

RO. IN.

RO. INVENT.

Man mnss rückwärts: Rnftiel f'rbinay Invenlor lesen.

618. Julius Romanus, der berühmte Schüler und Gehttlfe desRafael Santi. fertigte auch Zeichnungenzum Kupferstich und Holzschnitt, undauf solchen lilätlcrn ist durch die Buch-staben IV. R. sein Name angedeutet. In dieTiefe geschnitten sind sie auf einem Holz-schnitte in Helldunkel von drei Plattennach der Zeichnung zu einem Plafond mit

drei Engeln über einer Balustrade. Die Enge! tragen eine Krone vonSternen, und jener links deutet mit der rechten Hand nach der 1I.hu-monden Sonne. Unten links an einem Sockel der Balustrade IV. R. INV-II. :t Z, :t L. Br. 11) Z. 7 L. Bartsch XII. pag. 1S4 No. 2S glaubt,dass dieses Blatt von Hugo da Carpi geschnitten sei. Auf einein Kupfer-stiche mit Christus am Kreuze zwischen den beiden Mördern stehtrechts unten /. V. RO IN., und am Kreuze des Schachers: f. hertelli /"•>gr. fol. Ein von Georg Ghisi gestochenes Blatt mit den drei Parze»hat unten in einem Tafelchen die Schrift: IV. RO. 1NVKNT. IN PA-LATIO THE. Auf dem Tafelchen links: GEOR. MAN. F. M. DLVIU-II. "> Z. :t h. Br. 8 Z. 4 L. In den ersten Abdrücken fehlt der Nameder Parzen, und die modernen haben die Adresse von J. Honervogt-

619. J. Urbanus, Medailleur, arbeitete um 16!)(> in Rom. AufI. VR. | cinci ' Medaille mit dem Bildnisse des Livio OdcscalcbiI V It > 8 - te * lt -■ ^' c ^ oc '' nur im Revers. Die Vorderseite hat

l steht /. VR,^^^^_ | den NamenV. R. F. I tab. CLV.

/. VRBANI. OP. Museo Mazzuchellia» 0

Johann van Riokingen, Müiizmeister der Stadt Emden 1087-1697,zeichnete /. V. R.

Johann Veit Riesing, Stempelschneider in Würzburg 17«8-i7Wifügte auf Geprägcn die Buchstaben /. V. R. F. bei.