Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
173
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IVD —IVDH. Nr. S67—KTO. 173

Ein J. V- Doornik malte in jener Zeit Marinen und Landschaften,in welchen sich die Richtung des Ruysdael klar ausspricht DieserMeister konnte eheni'alls ./. r, I) gezeichnet haben. Auf einer solchenLandschaft steht der Name J. V. doornik. Dieser Meister ist von•'an van Doornik, dem Genre- und Portraitmaler von Lcydon, zu unter-scheiden. Letzterer malte Bilder in der Weis;' des Wouvernjau.

567. Jonas Umbach, Maler und Radirer von Augsburg, ist oben

n , unter den Cursiven J V. f eingeführt, und wir haben tax'•<*'• Genüge über ihn gehandelt. Die gegebenen Buchstaben findet«an auf Kupferstichen von Bartholomäus Kilian. Sie stellen Heiligenach Umbach's Zeichnungen vor, 8.

568. Jan van Aveelen, auch J. van den Aveelen, J. V. Avele

-v ,i of- // und J. ab Avelen, Zeichner und Kupferstecher, hinter-

' v -JJ-fv Je.. ]j ess c ; no bedeutende Anzahl von Blättern, welche'7°" radirt und geätzt, und theils auch mit dein Stichelübergangen sind. Zu den bessten Arbeiten gehören jene in : LevenWW (iustaaf Adolf, Koninij tan Zweedcn. I.cyilcn (090, 8. SchiSelten ist der grosse Plan von Utrecht mit reicher Staffage der Um-gebung. Sehr hübsch sind auch die Ansichten in folgendem Werke :Afbeeldiny van het schoone Sorgvliet. Es enthält die Grundplänedes schönen Parkes, die Generalansicht desselben, den Plan derOrangerie, und 35 Ansichten der Umgebung von Sorgvliet und desSchlosses. Dann stach er auch einen grossen Plan des Parkes vonAnguin, und Di Ansichten in demselben. Diese Werke erschienenbei Nikolaus Visschcr in Amsterdam, Auch Ansichten von Gravenhagefi'fdet man von ihm. In der letzteren Zeit seines Lebens scheint derKünstler in Stockholm gelebt zu haben. Auf Blättern der Suecia"ntica et hodierna steht: J. VDA sc. Holmiae 170(1. Man fiudota »eh schwedische Ansichten von frühcrem Datum, und noch solchevon 1712.

569. Jan van Dale war nach Carl van Mander Architekt und Bild-I_ \f y\ tp hauer, und Guicciardini (l.'i(i(i) nennt ihn unter den vor-

' nehmen Künstlern der Stadt Antwerpen. Wir kennene , ln sehr grosses Blatt mit der Ansicht des Escurial und der dahinter''Agenden Orte in Vogelperspektive. Unten auf der verzierten Schrifl-y>el steht: Scenographia Totittt Fabrica« S. Laurettlii In Etcoriali''" beiden Seiten ist ein lateinisches Gedicht an den König Philipp II.*°n Michael van der Hagen in Antwerpen. 11. 14«, Z. Br. I? :, 4 Z.jJ'cses Blatt ist /. V. D. /''. gezeichnet, und wir rermuthen unter diesen""chstaben den .1 van Dale, Gnicciardini nennt ihn einen „goed lli/l-** e ««r en fraey Poele". Im späteren Drucke hat dieses seltene Blatt""• Adresse des C. J. Visschcr.

5'0. Jan van der Heyde oder Heyden, geh. 1037. gest. 1712,J. V d II atc ' lt il ' s Architektur- und Landschaftsmaler auf einer

■ hohen Stufe, wie wir unter den Initialen /. !'. // be-S er ~J baben. Van der Herde muss auch Stillleben gemalt haben.I • "ndtwalckcr in Hamburg besitzt ein Gemälde, welches einenj'.j"'"holzschrank neben der aufgeschlagenen Bibel vorstellt. Dieses, ' " ist J.v.d.H. gezeichnet. Man findet auch in anderen Samm-U1 b r cu Stillleben, welche einem van der Ileyden zugeschrieben werden.