170 IVB. Nr. S51-KSS.
24) Ein im Sessel sitzender und trinkender Mann, und neben ihmauf dem Hoden ein anderer, welcher die Pleite stopft. Mit dem Mono-gramm. H. 11 Z. ii L. Hr. 9 /. 0 L.
2!i) Kin Alter am Tische mit der Pfeife in der einen, und demGlase in der anderen Hund. Hinter ihm steht das Weib mit demGlase. Mit /. V.B. F. H. 7 Z. Br. 4 Z. U L.
20) Der Bauernchirurg, nach D. Teniers. D. 'F. P. I. V. B. F.11. 10 Z. UV« L. Br. 7 Z. 7 L.
27) Kartenspielende, trinkende und rauchende Bauern in derSchenke, nach I). Teniers. D, T P. I. V. B. F. H. lti Z. Br. UZ..7L.
Hauptblatt des Meisters.
28) Ein mit Blumen bekränzte« Mädchen «n Fenster, in Oval.Rechts unten das Monogramm V B. Sehr zierliches Blatt, 8.
29) Der operirende Dorfbader, im Style des D Toniers. Untendas Monogramm VBF mit C. P. K. II. lü Z. 10 L. Br. 8 Z.
551. Jan van der Bent, Landschaftsmaler von Amsterdam, wurde/ *--7 ._ um 1880 geboren und von Ph. Wouvennan und A. van
V LJ i^ de Vclde unterrichtet. Er malte Landschaften mit Häuf«^s\LJ , J/O thicren, welche grossen Beifall fanden, so dass der Künstlerin kurzer Zeit ein Vermögen von 4000 Gulden zusammenbrachte. DieseSumme wurde ihm eines Tages entwendet, was den Künstler so sehrdeprimirte, dass er bald darauf in einem Alter von ungefähr 40 Jahrenstarb. Man findet Landschaften mit Vieh, auf welchem das erste Zeichenvorkommt. Das zweite Monogramm legen Christ und Andere irrig demNikolaus Horchern bei. Die Gemäldehändler boten immer lieber einenBercbem, als einen van der Bent an.
552. Quirin van Brekelenkamp soll durch dieses Zeichen seinen
Cf-7 ^yy. Namen angedeutet haben. Brulliot, App. I. No. 137, fand es/ //j **f einem Gemälde im Privatbesitze zu München, wo esA!//} f ' cm genannten Meister zugeschrieben wurde. Brekelon--<—/ kamp malte um 1(100 Bilder in der Weise des Gerard DoWund des Gabriel Metzu, man wird aber kein zweites Gemälde mit demgegebenen Zeichen finden.
553. Jan Verburgh, Landschaftsmaler, war in der zweiten HälftejQ de9 17. Jahrhunderts in Holland thätig, ist aber nach seinen
Tvu ■ Lebensverhältnissen nicht bekannt. In der Gemäldesammlungdes Buchhändlers J. A. Baumgärtner in Leipzig war bis 1886 eineLandschaft mit dem gegebenen Zeichen , welches auf Jan Verburghgedeutet wird. Im Vordergrunde stehen zwei reichbelaubte Bäume, unddarunter hält der Hirt mit zwei Schafen. Rechts auf dem Wege be-merkt man zwei Reiter und andere Figuren. Links ist Fernsicht nacheinem vom Flusse durchschnittenen Thale, in welchem eine Stadt,Ruinen und Gebäude verschiedener Art liegen.
554. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1560 thätig war.t y ti In einem Auktionskataloge finden wir ein Blatt mit deml. v. d. ]j rus tbii ( i 0 e j ne3 Geistlichen erwähnt, aber nur mit der Be-stimmung, dass links unten die Buchstaben /. V.B. stoben.
555. Unbekannter Maler, welcher der holländischen Schule desj v D 17. Jahrhunderts angehört. In der Sammlung des Herrn,i. v. ». v, Hausmann In Hannover war ein GemUde mit einer Winter-landschaft, auf welchem die Buchstaben J. v. B. stehen. Man wollte eseinem Künstler aus der Familie der Breughol zuschreiben, die Meisterdieses Namens gebrauchten aber das Vorwort van nicht. Viellcic Dtist das Bild von Jan van der Bent.