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wurde. Wir haben jetzt zwei Justus, einen deutschen und einen Hol-länder. Der deutsche Justus könnte auch nach Danzig gekommen sejm.
524. Unbekannter Meister, welcher zu den Zeitgenossen des
älteren Lukas danach gehört, und der Kichtung des-selben folgte. Er ist aber nicht Eine Person mitJörg Vischer, welcher zu den Schülern Cranarh'sgezählt wird, da er schon 1818 thätig war, Vischeraber noch 1 i>72 lebte.
Die beiden Schildchen, von einem kleinen Genius gehalten, findetman unten in der Titeleinfassung zu folgendem Werke: Ein getrewetleissige nid ehrliche Verwartng mdder dos heeliehe Laster derTrunckenheil, durch Heinrich Stromer von Auerbach tfc. Witten-berg, durch Georgen Rhn.w 1518, kl. fol. Diese Ausgabe erwähntBrulliot I. No. 17.S'.{, wir haben aber auch Kunde von einer solchenvon 1831, Das zweite Monogramm im Schildchen hat einige Aehnlich-keit mit jenem des Christian Egenolph, nur dass der liuelista.be Cnicht eingezeichnet ist. Auf Christian Egenolph kann es sich auchnicht beziehen, da dieser in Prankfurt lebte, und für G. Rhaw in Wit-tenberg nicht druckte. Nur könnte es sich um Egenolph den Vaterhandeln, welcher zur ('lasse der Briefmaler oder Formschneider gehörthaben dürfte. Der Frankfurter Egenolph nennt sich au! seinem Bild-nisse selbst Egenolphi proles nomine Christianus, und somit ist. einEgenolph Vater anzunehmen, welcher als Drucker für Georg lthawgearbeitet haben könnte.
525. Jean Vauquier, Zeichner und Kupferstecher von Blois, stachr. um lti7() bis zu Anfang des IS. Jahrhunderts viele Blätter
Sy <A7n für das Werk des Jean Baptiste Monnoyer, besonders
"-^T / ij^ Blumen und Ornamente, welche tlieils zart behandelt sind-Darunter ist eine Folge von acht Blattern mit Blumen zur Verzierungvon Uhrgehäusen, kleinen Friesen 4c, unter dem Titel: Liures defleurs propre pour orfeures Et graueres. A Blois pur V, F. C. /'• Ä.tkl. qu. 4. Auf Bolchen Blättern kommt das Monogramm vor, dannauch der Buchstabe V und V. f. Diess ist, auch der Fall mit einerFolge von sechs Blättern mit Ülimienhouqucts, 4. Selten.
Ein dem zweiten ähnliches Zeichen schreibt Christ dem JeanVarlet zu, welcher um 1619 nach TouSsaint Dubrcuil arbeitete.
526. Jan van den Velde, auch Jan vando Velde, J. vanVelde»,. , s-j t^ff und J. V. Velde, Maler und Kupferstecher)
V ■&/&, -Ly/e. soll nach der gewöhnlichen Angabe 1898 *«
Ji<-^# '"^Z? Leydea geboren worden seyn; allein sein«Geburtszeit muss früher fallen, indem schon Itil5 die, Folge: Atnoe-nissimae aliquot regiuneulae et antiquorum monumentorum ruinah
und Kitts der vierte Theil hei Claes Jan Visscher in Amsterdam •*"schien. Sein Todesjahr ist ebenfalls unbekannt. Es ist ein [rrthuflljwenn Heller sagt, dass der Künstler noch U'w'.l gelebt, habe. »*^verwechselt ihn in dieser späten Zeit mit dem gleichnamigen Sohn 8 'Von letzterem sind die 24 Landschaften unter dem Titel: Arnoen**"simae aliquot Regiuneulae ei antiquorum monumentorum »•«/"'"' *Joanne Velii/o juniore delineatae et in lucem editae n N. J- y s ' tschcro t086. In diesem Jahre lebte .lau va.n de Veld* der Vati'wohl noch, weil der Verleger einen jüngeren Künstler unterscheid« 'im Jahre 107!) war er aber sieher todt, und der Visscher von 1" 'ist der Sohn. Wir haben im Künstler-Lexicon die Kupferstiche (lieS - 11Meisters in 101t Nummern ztisammengefasst. Dazu kommt noch ( '