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132 I S. Nr. 400-414.
409. Jens Joergen Sonne. Genremaler, geb. zu Copenhageni (-v 1800, hielt sich einige Zeit in München auf. und ging dann/ X nach Italien, wo er mehrere Jahre verlebte. In München
/< ~-^ ' malte er gewöhnlich Scenen aus dem Leben der bayerischen'/$,?)()• Hochländer, und damals war es namentlich Mode, Hoch-länder Bauern und Tiroler in ihren Stuben und in ihren Schenkenhandelnd einzuführen. Solche Intcriorcn malte auch Sonne, und zwarmit grossem Flcissc. Auf Gemälden dieser Art kommen die InitialenIS. vor, mit der Jahrzahl 1830 auf Bildern, welche in München zumVorschein kamen, und durch die Verloosung des Kunstvereins in ver-schiedenen Besitz übergingen. In späteren Gemälden schilderte erdas italienische Volksleben, und erwarb sich damit grossen Beifall.Seit Jahren lebt Sonne wieder in seiner nordischen Heimath.
410. Jan Soukons, Landschaft! - und Seemaler, war in der zwei-
/t __c\ innii ten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Bommel thätig.
^l J 1D ' ■ Kr malte Rheinansichten mit Figuren und andere
Flussgegenden Auf solchen Bildern kommen die Initialen vor. EinigeWerke dieses Meisters sind geistreich behandelt und von schönerFärbung, andere leichtfertig hingeworfen. Im Küustler-Lexicon habenwir eine radirte Landschaft beschrieben
411. John Smith, Kupferstecher, geb. zu London I (>:>!*, gest. 1719,hinterliess eine grosse Anzahl von Blättern in achwarzerManier, und trieb damit einen Kunsthandel , an wel-chem auch Gottfried Kueller betheiligt war. Nach diesem
"%■• Meister stach er Bildnisse und andere Darstellungen, undn y auch alle anderen renomirten Maler seiner Zeit boten ihm•JU IT-; jjiid er zur Reproduktion an, da Smith das Verfahren inSchabmanier zu einer grossen Höhe gebracht hatte. Nur J. Beckettstand ihm nahe, und Smith nahm Blätter von ihm in Verlag, besondersBildnisse nach Peter Lely. Auf solchen Blättern steht IS ex. DasBlatt mit den ersten weiss abstechenden Initialen findet man nebenanderen auf einem Schabblatte, welches einen Jäger mit dem Hundeauf der Vogeljagd vorstellt.
412. Unbekannter Kupferstecher, welcher in Italien thätig war.
1 CMHYriY ^ as B,att lnit IS '""' (lcr J ftllrza M i009 stellt deni| ,3 lVUJAlilA. Evangelisten Markus vor, und findet sich im OfficiumBeatae Mariac Virginis. Venctiis MDC, 4. Die übrigen Kupferstichedieses Buches sind von Jacopo Valesio , und auch das genannte ist sosehr in der Manier dieses Meisters behandelt, dass man JacobusSculpsit lesen möchte.
413. Johann Schaper, Glasmaler von Nürnberg, machte sich durchj g seine Glasgeräthe, theils mit eingebrannten Malereien, thei} 8
' monochrom, einen rühmlichen Namen, und es hat ihn auch dieKunstgeschichte namhaft gemacht. In der Kunstkammer zu Berlin is*von ihm eine Reihe sehr aumuthig ausgeführter Gläser von 1661, lWund 1666 vorhanden. Er fügte seinen zierlichen Arbeiten zuweilc' 1den Namen, dann die Initialen IS, und ein aus diesen gebildetesMonogramm bei, welches wir unter SI geben müssen. Auch in » IV *deren Sammlungen kommen Glaser von Schaper vor.
414. Unbekannter Kupferstecher oder Zeichner, wenn nicht dert c Verleger folgende» Werkes: Gregorii de Valentia Commenlf
J ' riorum Theologicorum lomi quatuor. Ingolstadii ir,!)'2, f°' cDie reiche gestochene Titeleinfassung zeigt oben in einem Cartoucü