Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
130
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130 18. Nr. 400-407.

24) Cephalus und Procris in einer Landschaft. Mit /. S. Durch-messer 4 Z. 0 L.

23) Mars mit dem Schwert« in der Hechten in der Landschaft.Mit I.S. Oval. II. I X. 8 Ii. Bt. 2 Z. 8 L.

86) Diana mit Rogen und Köcher zur Seite eines Hirsches ineiner Landschaft. Mit LS, Oval. II. I Z. s h. Br, 2 Z. 6 L.

27) Venus und Amor in einer Landschaft Mit f. & Oval. II. 1 Z,8 L. Br. 2 Z. 6 L.

28) Saturn auf landschaftlichem Grunde, im Hintergründe eineStadt. Mit l.S. Oval. 11. I Z. 8 L. Br. 2 Z. 6 1..

"20) Verschiedene romische Heiden und Heroinnen, mit, reichenlandschaftlichen Hintergründe». Kolgc von neun Blättern. Mit I. S.II. 2 Z. 4 L Br. I Z. 8 L.

30) Ein Stier in einer Landschaft, Oval mit reicher Einfassungvon Arabesken Ohne /eichen. II. :> /. 0 L. Br. 4 Z. 1 L.

31) Ein Löwe in der Landschaft. Oval mit, Arabesken-Einfassung.Las Gegenstück zu obigem Blatte.

32) Sechs Matter mit, Jagden, Thieven, Landschaften &c. Siewerden im Catalog Delbecq ohne nähere Bestimmung angegeben.

406. Unbekannter Formschneider, weh bei um die Mitte des15 iß. Jahrhunderts gelebt hat. Von ihm ist der Titelholzschnitt

[Y"g-| des Gesangbuches der böhmischen Brüder von 1866 (Prag?), 4.

L—1 Kr stellt ein Schiff vor, in welchem Christus sitzend schlaft.Neben ihm sind mehrere Jünger und Pharisäer, über dem Schiffe, ei"Drache, und aus den Wellen taucht das apokalyptische Thier, ein Türkeund ein bewaffneter Mann empor, welche das Schilf bedrohen. Obensind architektonische Verzierungen , zu den Seiten die Spos und dieFides. II. (i Z. 4 L. Br. 4 Z. 7 L. In der Nürnberger Ausgabe de«Gesangbuches von 1880 ist, eine- Copie, anscheinlieh von .lobst Amman-Der Holzschnitt von 1866 ist mit den zweiten Initialen bezeichnet.

Von demselben Meister, oder von einem anderen Formschneiderist, auch ein kleines Blatt mit einer mythologischen Vorstellung von1!>;>4. Die Buchstaben stehen in einem Tatelchen. Dann findet manauch ein in Holz geschnittenes unbekanntes Wappen, aus derselbenZeit. Es ist ebenfalls IS gezeichnet, 8.

407. Johann Schumer, Maler und Radirer, war zu Anfang de 8

I/~\ 18. Jahrhunderts in Prag thiitig, wo er 1701 den Auftrag^^ erhielt,, für die Deeanatskirehc in Laun einige Bilder **y~J malen. Ausserdem weiss man wenig über ihn, und woh' ny~ er sich von Prag aus gewendet hat. Gh. Kramm nimm 1ihn für einen Holländer in Anspruch, scheint aber keinen andere»Grund zu haben, als den. dass seine Landschaften mit Vieh und sei' 1 ^Radirungen das Studium der holländischen Meister des 17. Jahrhundert 9verrathen. Seine Blatter sind breit, und geistreich behandelt, gehör 8 *

aber alle zu den Seltenheiten. Im Künstler-Lexicon haben wir di' 1 ' 1Radirungen beschrieben, und darunter jene mit, den Initialen / .welche bei Brulliot IL No. 1087 ungenau gegeben sind. Der Meist 1 - 1hinterliess fünf Blätter, und nur eines ist, mit dem Namen bezeichne'•Joann Schumer fecit, nicht Jan Schumer ferit, wie Oh. Kramm *°!gibt, um einen Landsmann herauszufinden. Uebrigens arbeitete i°jjder Winkler'sche Catalog vor. Der Verfasser desselben verwechs eden Johann Schumer mit Jan van Sonier, und corrigirt den Namen.

1) Ein junger Bauer, welcher links des Blattes auf einer E r ^erhijhung sitzt, und nach rechts gewandt die linke Hand auf deflS* 9