IOS-IOV. Nr. 21S-219.
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"w zunächst folgende Buchstabe ist ganz verwischt, und von zweianderen Buchstaben sind mir undeutliche Spuren vorhanden. Es Istvielleicht Astrualdis oder Astrnbaldis su lesen. Kino Hypothesedieser Art hat aber keinen Werth, da. oioht nachgewiesen werdenkann, d;iss ein Künstler ans der Familie der Astrualdi oder Astrnbaldlgelebt hat.
215. Johannes Stradanus, Historienmaler, kommt schou zufo ttrnd i « wiederholten Malen vor, da auf Kupferstichen nach
* nv ' seinen Zeichnungen die Abbreviatur wechselt. Hier
Erwähnen wir eine Folge von Blattern des Jobannes Wierx: Vll.
1 trlutum theologicantm et cardinalium icones etc. gr. 8.
216. Johann Otto Trümmor war von 176%—1764 MflncmeistotI o r., in Frankfurt a. M. Aul'den städtischen ganzen und halben
' Thalern aus jener Zeit stehen die Buchstaben lOTnnäOT.
217. Johann Theodor und Johann Israel de Bry gehören einer
.7o 7v,„ , i t i « 3i. Familie an, welche in Frankfurt
•'". iiteo. vi Jo. Js, ilv II. vxcudvbal. „ ,. , 7 ' ,■ .. ,,,„,. ,;,,,
a. M. Kupferstecher zahlte,
»her deren Wirksamkeit wir III. No. 101 s ausführlich gehandelt haben.
"Johann Theodor de llry bediente sich ai.eh nocli anderer Zeichen, so
"Ms wir unter TB, TDB und /'/'/>/>' ebenfalls seiner erwähnen
"uissten. Hier handelt, es sieh nur um eine Folge von vier Blät-
1,111 . welche die Elemente vorstellen, sie sind in der Weise des
Heinrich Goltsiue gestochen, und Verlagsartikel der de Bry. II. ti Z.
,f L ' Br. 4 Z. li L
^18. Samuel Joudin, Stempelschneider in St.. Petersburg itfW
1 () IT 174-0. hinterliess viele Gepräge, auf welchen die AbbreviaturIOU, S. I IL, und S. 1 0 U. vorkommt.
«19^ Johann Ulrich Pilgrim und Johann Wechtlin, auch Woch-telin und Vuechtelin, kommen bei der Erklärung
dieses Zeichens in Berührung. Der Abbe de Marollesnannte den Formschnoider /" V zuerst den Mei-ster mit, den gekreuzten Pilgerstäben (hmatlre awt bourdotu croisäs) und auch deutscheChalcologen bedienten sich dieses Namens. Marieüeerfuhr Irgendwo, dass der Formschneider I" lJohann IM rieh Pilgrim heisse, indem maunämlich die gekreuzten Schneidinstrumente für Pil-gerstäbe nahm, was sie sicher nicht sind, obgleichPassnvant. l'/'i-Hlrp-i/nirriir III. p. 923, keine Aehn-lichkeit mit Messern findet Dieser Schriftstellererkennt in der Angabe Mariette's nur eine leereHypothese, was hinsichtlich des sogenannten Pil-grim wohl Richtigkeit hat. Mnrietto war ahm'n n ,l |fhrasenmacher, suchte immer nach einem hinreichenden Grund,rjl r i c ? ann daher wohl erfahren haben, d.iss in Strusburg ein Johanneslä„„ ' Belebt habe, dessen Existenz man zu Gunsten des Hans WechtlinVüe c i 0 . >. Wfls gar nicht nothwendig ist, da dio Passion des JohannesWagSker,
•hiss" '" vo " ''''" däifobscurs des Meisters l" V so verschieden ist,denke i? '"' ''''" ''''"'" '""' demelben Formschneider nicht, einmal'ich i - '!"'■ Die Passionsbilder von 1808 sind noch ganz alterthum-'«hied / ' :i '' llmm " llml Schnitt, wahrend die Blätter inHelldunkel ent-n Bn » ®r ° as Gepräge der Renaissance tragen, und sowohl in der Zeich-ne in der technischen Behandlung eine höhere Kunststufe ver-