62 IOHM-IOI. Nr. 170-170.
170. Johann Mörilcofer, Stempelschneider, geb. zu Born I7it:(,T01I M l'interlicss schöne Gepräge, signirte aber selten [Oll. M.
" ' ' Wir haben diesen Meister schon früher eingeführt.
171. Johann Meyer, Maler und Uadiror, geb. zu Zürich 10»!!,1011 M \ ^ cst ' t718| war Schüler 8611)68 Vaters Conrad, lei-t i m r \ s,l ' te UOfl1 ' weniger, als dieser. Die grösseren Buch-
Jon. m. /'. > staben WH.JH., in Doppellinien, findet mau auf demJoh.M. f. | dritten Blatte einer folge von 12 Blattern, welche
die Monate vorstellen Sic Bind radirt. , leicht mit dem Stichel Über-gangen UUd gut gearbeitet. Nicht ohne Geist radirt sind auch 12Blattchen zur Geecbichtssrzählung in folgendem Werke; Dia Prinzessinvon Montferrat. Aus dem Französischen — — 1679, 12. Auf demzweiten Blatte zum ersten '1 heile stellt: .Iah. Meyer invent. et fecil.Nur ein Blätteben ist Joh. M. F. gezeichnet, die anderen sind anonym.Bin kleines Bildniss der Markgräfin Eleonora Erdmuth Louise vonBrandenburg ist Joh. M. f. gezeichnet.
172. Joseph Hortolani, Medailleur, ist unter l.HOli. bereits oin-fC\ U(\ H't'1'ibit, und wir verweisen auf jenen Artikel. Kr soll auch
173. Johann Melchior Füssly, Zeichner und Kupferstecher von
Joh Mel r I ^ Ul ' icn > ist ulltC1 ' '■ '" ''• '" No. 2807 einge-
T ' M ' ' , ( führt, und wir haben die Werke genannt, in wel-
Joh. aleleh. /'. > c jj en fyjyter mit der Abbreviatur vorkommen,
Joh. Mel. Fuess. J Scheuehzer's Historia naturalis, und das Museumdiluvianum
174. Unbekannter Porzellanmaler, welcher au der 1760 in Nie-
/derwiller gegründeten Faieneel'abrik tbätig war. DieseAnstalt besass M. de beyorlet, und unter ihm arbeiteteunser Meister. Im Museum zu Sevres sind schöneI'roben aus dieser Anstalt. In der Sammlung dos Mr. August Demminzu Paris findet man zwei Gelasse mit schwarzen Verzierungen, undder Abbreviatur des Namens des Malers.
175. Johann Sadeler stach einen Theil der Blätter nach Martin. . „ , . , deVosin folgendem Werkes: Solitudo site citae
Joh. oüutl. scnlp. p (l i rnm Eremicolarutn per antiqvisfimuin l'a-trem ü. Hieronimum eundem primär tum olim conscripta, jamvero primum aeneis laminis Joannis et Raphael Sadeler fratrumimpensis sculpt. et excus. Auf [Blättern dieses Werkes kommt dieAbbreviatur vor.
176. Jacohus Caraglio behauptet im ersten Jiande No. IM!) eineIO IAC. VERONKNSK F. ) ausführliche stelle,
IO. IACOBVS. VERONENSIS FE. } ÄÄSST
tirung auf dieselbe. Die erste Inschrift findet, man auf einem Kupfer-stiche nach Kafael, einer Schlacht mit Schild und Lanze in reicherCompositum. Es liegt eine Zeichnung zu Grund«. B. XV. ü!). DasBlatt mit der zweiten Inschrift zeigt in der Mitte die hl. Anna, aufderen Schooss die hl. Jungfrau mit dem Jesuskinde sitzt. Maria trittden Drachen mit den Füssen. Links steht St. Rochus, rechts ist St.Sebastian am Baume von Pfeilen durchbohrt. Das Bild umgibt eineEinfassung von Laubwerk, und im Cartouche unten steht: Stella.Cell. Exlirpamt ------. H. 12 Z. 8 L. Br. 8 Z. 4 L.