IOAS-IOB. Nr. Ü9-124.
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119. Johann Asper, Zeichner und Maler von Zürich, der EnkelL-As-Jv. des alten Hans Aspar, knüpfte sein Andenken an Hein-
T^ ac,p 1 a I rieh Murer's Hehetia saneta, seu Paradisus Sancto-,aflr Joyv Jp' rum Helvetiae Florum. Lucernae IMR, fol. Erlieferte fast alle Zeichnungen zu den Heiligenbildern, bis auf jene,welche von Rudolf Meyer nicht allein radirt, sondern auch componirtsind. Die Namen dieser Künstler kommen auf den Blattern in ver-schiedenen Abkürzungen vor. Aspcr zeichnete Io: As:, Io. As. IN.,Io. ASP., Io Asp., Joh: A., Joh. As., Joh. Asp., Joh. Asper in.Rudolph Meyer bediente sich eines aus R M bestehenden Monogramms,auch der Initialen R M, Ro. M. F. , und der Abbreviatur Rod. Mey.in. et fecit.
120. Jean Barra, auch Johannes de la Barra, Maler und Kupfer-l H •«utn pi örr Stecher, ist unter denCursiven J. A. III. No. 1987io. n. semp. u ix. eingefu } u . t) und wir haben auch Blatter des-selben verzeichnet. Hier handelt es sich ebenfalls um gestochene Land-schaften nach Zeichnungen des Gio. Domenico Zappony aus Verona.Auf solchen Blättern steht Io. B. sculp. et ex; Joh. Barra und JoanBard. Die Abbreviatur Jo. Domi. Veron. in. bezieht sich auf Zap-pony. Bedenken erregt der Name Joan Bard, und es könnte einJ. Bard von unserm J. Barra zu unterscheiden seyn. II. 7 Z. 6 L.Br. 10 Z. Vgl. die Abbreviatur Io. Dom. Veron. in.
121. Giovanni Battista Ing-oni von Modena, welcher 1608 imIO RA Inn- luv ^ ö - *^ a ^ re st &rb, hinterliess Zeichnungen, und
»• eine derselben ist von Ilicronymus Corradiui
oder Curradini gestochen. Dieses Blatt stellt den hl. Petrus in halberFigur vor: IO. BA. Ing. Im. — HIE. CV. ineidebat MVTINAE. —Antonius Carenzanus f'ormis Romae, kl. fol.
122. Giovanni Battista Discepoli, il Zoppo di Lugano, Historien-I ii~vV i TV D' malor, ist durch Gemälde wenig bekannt,JO. uaDUSia Uisc. Uli. , 1IU 1 w i r machen hier nur auf ein radirtesBlatt von Poinpeo Ghiti aufmerksam. Es stellt die hl. Jungfrau mitdem Kinde auf dem Schoosse vor, welches den hl. Joseph liebkost.In der Mitte unten: Jo. Babtisla Disc. Pitt., links: Pompeus Ghiltus.H. 4 Z. 3 L. Br. 3 Z. 3 L. Bartsch XXI. p. 170 No. 1. Discepolistarb 1660 im 70. Jahre.
123. Hans Baidung Grien ist im ersten Bande No. 1674 einge-
lo BALDVNC ' unrt ' UI, d w i r haben auf die Holzschnitte mit die-
WY1 ^ U sem Namen aufmerksam gemacht, nicht ohne den
FECIT. Zweifel zu äussern, ob dieser Io BALDVNG mit
1534. S ans Baldun ß Grien Eine Person sei. Passavant,
, . , ' p - 8 r - }■ P- 77 > hält ihn mit diesem für identisch,
hat aber dafür so wenig hinreichenden Grund, als wenn er behauptet,dass trotz dem Worte Fecit die Holzschnitte nicht vou dem Malerselbst ausgeführt seien. Passavant verfolgt die Maler, welche auchin Holz geschnitten haben, mit einer eigenen lütterkeit, und sprichtihnen jedes Geschick zur Führung des Schneidmessers ab.
124. Gioan Battista Pasqnalini, Maler und Radirer von Cento,Jo. Bapt a Centen DD 1 Nachahmer des Guerciuo
10 BAPT> PASQ> SCVLP. CENT* j tSl^^SZnach Zeichnungen desselben, und fügte gewöhnlich den Namen bei.Uie erste Abbreviatur steht auf einem Blatte, welches die hl. Maria