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30. Unbekannter Zeichner oder Maler, welcher in der zweitenI M V T Hälfte des 10. Jahrhunderts in Italien thätig war. Man• v • *» findet diese Initialen auf einem Kupferstiche von MartinRota, welcher die hl. Magdalena in einer Grotte vor dem Crucifixebetend vorstellt. Links unten: l.M. V.l. — MR. F. — NN exe. H.6 Z. 0 L. lir. Ii '/j. Der Verleger dieses Blattes ist Nicolo Nelli, undso bleiben für den Zeichner die obigen Initialen. Das Blatt beschreibtBartsch XVI. p. 2Ü7 No. 21.
31. Johann Michael Wunsch, Münzmeister in Würzburg 1003,I M W una " in Heidelberg von 1004—1732, Hess auf Stempeln die
1" "• Initialen seines Namens eingraben.
32. Joseph Mallard William Turner, Landschaftsmaler, geb.I MtA/-r- zu Lon( l 011 l 77!i , gest. den 10. Dezember 1881, gründeteOM VV^ mit Qjrtin u. A. die englische Schule für Wasserfarben-Malerei , und erwarb sich schon früh einen Kuf mit Bildern aus demFischer- und Seeleben. Turner malte aber Im Verlaufe seines langenLebens viele Bilder in Oel, welche unter seinen Händen die grössteMannigfaltigkeit der Behandlung erfuhren, von der topographischenBetrachtung an bis zur poetischen Schöpfung. Er Steht unter denenglischen Landschaftern auf der obersten Stufe, und seine Nochfolgerwerden zu thun haben, wenn sie dieselbe erklettern wollen. SeineWerke wurden in grosser Anzahl durch Kupferstiche vervielfältigt.Ein Theil dieser Blatter ist im Künstlcr-Lexicon verzeichnet. DieInitialen des Namens mögen sich auf Zeichnungen des Künstlersfinden, und vielleicht auch auf Gemälden. Nach einem solchen ist imArt Journal lHiiO eine Ansiebt des grossen Canals in Venedig von J.und G. B. Nicholls in Holz geschnitten. Die gegebenen Buchstabenstehen links unten auf einem neben anderem llolzwcrk angebrachtenBrette. Daraus ist wohl ohne Zweifel zu schliessen, dass das Gemäldein solcher Weise bezeichnet ist. Ausführlich ist im Künstler-Lexiconüber Turner gehandelt, wer aber noch mehr, und alle Eigentümlich-keiten dieses gefeierten Engländer« kennen lernen will, den verweisenwir auf folgendes Werk: Anecdote Biography. W. Ilogarth, J. Rey-nolds, Th. Gainsborough, H. Fuseli,' Th. Lawrence and J. M. W.Turner. By John Timhs —. London 1060.
J3. Unbekannter Zeichner, welcher gegen Ende des 10. Jahr-^l„ . hunderts gelebt haben muss. Brulliot I. No. 2027 nennt einLiV '" Blatt mit diesem Monogramme, welches den hl. Johannes mitJ dem Kelche in halber Figur vorstellt. Links in halber Höhe
ist das Zeichen mit ,l,. m Beisätze: J, de Gheyn exe. Im Rande liest
Z n r/^ < \>T We t F , rat V' * c "', «*• 8 ' Dicse,be Abesse hat auch„ft"f ck lmt *" Figur der hl. Maria: Exullaml spirilus *c.Jacob de Gheyn welcher 10 Li starb, stach gewöhnlich nach eigenerZeichnung Dje beiden genannten Blätter gehören wohl zu einer Folgeder Apostel und Evangelisten.
34. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten HälfteT NT f„ <-*->• (1 es 17. Jahrhunderts in Nürnberg thätig war. Manf. y •' nndet ein Blatt mit dem Brustbilde eines Knaben in
Oval. Unter letzteren steht: Georg Kuhn geh. in Nornb., links I N fr,und weiterhin GfS. II. 1 Z. 8 L. Br. 1 Z. Unter G1S deutete GeorgJakob Schneider seinen Namen an. Er war um 1670 thätig.
Mouogrammisten Bd. IV. 2