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4 (1871) IMM - SH
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4 IMP-IME. Nr. 13—17.

und Giacomo Palma jun. Sie sind in der Weise des Comel Cort be-handelt und dalier rauss dieser Pelais vor 1625 thiitig gewesen seyn.

13. Martin Plegink, Kupferstecher und Goldschmied, hinterliesskleine Blätter mit militärischen Figuren nach Jakob deGheyn, solche mit Heiligen, mit Thieren, Goldschmieds-ornamenten, alle in kleinem Formate. Auf einigen kom-men die gegebenen Zeichen vor, es ist aber nicht IMP zu lesen, wiees den Anschein hat. Auf anderen Blättern besteht das Monogrammdeutlich aus MP, und wir kommen daher unter diesen Buchstabenausführlicher auf Plcgink zurück.

14. Johann Michael Pttchler, Kupferstecher und Schreibkünstler,rfjfp r ., war um \ 680 in Nürnberg, oder in Augsburg thätig. Man

^/yn'jecLV g n( j et Bildnisse mit seinem Namen und seinem Mono-gramme. Sie sind punktirt, Haare und Kleider mit feiner Schriftdargestellt. Auch Zeichnungen dieser Art auf Pergament finden sich.Auf einem Kupferstiche mit Dr. M. Luther und seiner Gattin steht:Mich. Püchler fecit., kl. qu. 8.

15. Johann Martin Preissler, Kupferstecher, geb. zu NürnbergI M. P . 1718, gest. zu Copenhagen 1797, hinterliess

y /tf jT) y . eine bedeutende Anzahl von Blättern, dieCs. es o. vi, - ( j . me j s t en j m grossen Formate und mit demNamen des Meisters. Die Initialen IMP finden wir auf dem Bildnissedes Thormodus Torfoeus, in dessen Torfoeana sive Notae in SeriemRegum Daniae. Hafniae 1777. Auch auf Vignetten in Druckwerkenkommen die Initialen vor. Die Cursivbuchstaben J. M. P. findet manauf dem Titelblatte folgenden Buches: Tändeleyen \ Dithyramben |Idyllen | aus den | Hesperischen Gürten. Diese Titelschrift ist obenin einem mit Weinreben und Rosenzweigen behangenen Zierrahmeneingestochen. Unten steht Amor mit dem Bogen in einer Landschaft.H. 7 Z. 3 L. Br. 8 Z. 8 L. Auf den anderen Blättern dieser Folgestehen die römischen Buchstaben.

16. Giovanni Maria Calderari, mit seinem Familiennamen Zaffoni,T 1VT P F" un( * ' n Archivalien Gio. Maria di Pordenone und

' ' ' • Johannes Maria de Porlunaonis genannt, hinterliessin Friaul Werke in üel und Fresco, besonders in Pissincana, Porde-none und Montercale. In der Pfarrkirche zu Pissincana ist ein treu-liches Gemälde der Geburt Christi I.M.P.F. gezeichnet, d. h. Joh.Maria Porlunensis oder Porlunaonius Fecit. Rudolfi schreibt diesesBild irrig dem G. A. Pordenone zu. Calderari starb um 1863. Im Jahre1870 erhielten die Erben des Zuanne Zafi'on, nämlich des Calderari,den Rest der bedungenen Summa für die Fresken in der Capelle derFamilie Montereale im Dome zu Pordenone. Vergl. F. di Maniago,Storia delle belle arti Friulane — p. 212.

17. Johann Melchior Roos, Thiermaler, geb. zu Frankfurt a. M.1689, gest. daselbst 1731, malte anfangs Bildnisse undhistorische Vorstellungen, gründete aber seinen Rufdurch Landschaften mit Thieren. Er liebte den Hirschim Walde und die Jagd auf denselben. Auch Jagdenauf wilde Thierc malte er, noch zahlreicher sind aber

die Gemäldo mit zahmen Thieren auf der Weide in jeder Bewegung.In Gallerien begegnet uns Johann Melchior Roos weniger, als seinVater Heinrich, welcher aber auch höher steht. Auf einigen Gemälden,dann auf Skizzen in Oel, und nur auf wenigen Zeichnungen in rother