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Arbeiten sind selten geworden, besonders in ganzen Folgen. Auf vielenBlättern kommen die Initialen mit dem Beisätze inv. et delin. vor.
1) Eine Folge von 12 Blättern mit Blumen und Früchten 1697,qu. 12.
2) Neu Jnventirtes Laub und Bändelwerck vor silber Arbeiter,zu finden in Nürnberg bey Hieronymo Bölmann, 4.
3) Eine Folge von sechs Blättern mit Friesen aus Laubwerk aufgrauem Grunde, in Form von Schnitzwerken in Holz. Unten auf demersten Blatte steht: Joh: Leonh. Eysler inv. et del, kl. 4.
4) Die zwölf Monate, jedes unter der Figur eines Kindes in einemornamentirten Oval. Dazu gehört ein Dedicationsblatt mit dem Namen.Auf den anderen Blättern stehen die Initialen /. L. E. inv. et delin., 4.
2754. Isabelle Marie Louise, die Tochter des Königs Ludwig XV.jlE M IE iSE j p nON n .-„„ von Frankreich, übte die Malerei,i. m- L,- ae n- pmx. und eg wurden auc h Gemälde in
Kupfer gestochen. Auf solchen Bildern kommt die Abbreviatur desNamens vor. Von ihr sind wohl auch dio kleinen radirten Land-schaften mit Isabelle del. et sculp. Unsere Prinzessin war die Ge-mahlin des Don Philipp von Spanien, und starb 17B9.
2755. Johann Ludwig Ernst Morgenstern, Architekturmaler, geb.
IT PT 1VT# 1^11 (F zu Rudolstadt 1738, gest. zu Frankfurt a. M.Lt XL. 1V1 loi J //. 181J)) bc f asste S i ch in seiner frieren Zeit
mit der Restauration, und copirte auch viele ältere Malwerke. Hierhandelt es sich nur um seine architektonischen Ansichten in der Weisedes Peter Neefs und Heinrich Steenwyck. Sie fallen in seine spätereZeit, und fanden vielen Beifall. Auf solchen Gemälden kommen dieInitialen des Namens mit einem Stern und den Jahrzahlen Kill,in 12 und ilit3 vor. Auch M* zeichnete der Künstler. Morgensternist übrigens nur als Copist und Restauratenr zu betrachten, und auchin eigenen Werken nur Nachahmer älterer Meister.
2756. Jean le Pautre findet unter JLPo. seine Stelle, und wirr i p bemerken daher nur, dass auf einigen der von ihm radirten
' e * • und gestochenen Blätter die Buchstaben / le P. vorkommen.
2757. Unbekannter Kupferstecher oder Verleger, welcher in derT T F zwe i tcn Hälfte des 16. Jahrhunderts thätig war. Die Ini-
• • " • tialen /. L. F. findet man auf zwei Blättern nach PeterBreughel den Alten, welche die magere und die fette Küche vor-stellen , kl. qu. fol. Diese komischen Compositionen sind zu wieder-holten Malen gestochen worden.
2758. Johann Franz Leonart, Kupferstecher, geb. zu Dttnkirchent t -p 1633, gest. zu Nürnberg 1687, radirto Bildnisse, und führte
• auch solche in schwarzer Manier aus. Er lernte das Ver-fahren in Schabmanier zu Brüssel kennen, und nahm es als Geheimnissnach Nürnberg, wo er von 1670 an dieser Kunst oblag. Auf denmeisten Blättern steht der Name, auf einigen kommen die Initialen/. F. L. f. vor. Nach Brulliot soll der Künstler auch /. L. F. gezeichnethaben, und zwar Bildnisse in Schabmanier.
2759. Jan Luycken oder Luicken ist oben unter IL No. 2731 ein-t j vT geführt, und mit einem reichen Artikel bedacht. Die Ini-
tialen /. L. F. findet man auf radirten Blättern mit histori-schen und allegorischen Vorstellungen, dann mit Ceremonien und Ge-bräuchen der alten Völker. Die Werke, in welchen sie vorkommen,sind genannt.