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2) Eine Marine. In dem flachen Segelschiffe nach rechts bemerktman vier Männer, drei Kühe und ein Pferd, welches sauft. Linksunten im Rande ist das Zeichen. II. 4 Z. P>r. 4 Z. 11 L.
Von den Radirungen dieses Meisters kommen Varietäten vor.Sehr selten sind die Actzdrücke. Auch das Studicnblatt in Kreide-manier mit einer liegenden Ziege, einem Stege und einem Gewändeist sehr selten. Den im Lexicon verzeichneten radirten Blättern fügenwir eine Radirung mit Studien hei. Sie enthält einen Kuhkopf, einBoot mit Figuren, eine Blumenvase mit Gewinde, und einen Baumam Flusse, qu. 8.
2593. Unbekannter Schabkünstler, welcher zu Anfang des 18.
£"1 I T) jf Jahrhunderts thätig war. Man findet ein mittel-
j I — \r Te-O. massiges Blatt mit diesem Zeichen, welches einen*s ' ' Jf bärtigen Mann vorstellt, wie er beim Lesen das Licht
hält. Nie. Verkolje pin. JHP. fec. II. (i Z. 1 L. Br. 4 Z. 2 L.
Dieselbe Vorstellung hat auch der Monogrammist H P No. 1341geschabt. Man nennt ihn Heinrich Pothoven. Vgl. diesen Artikel.
2594. Hans Jakob Rohling, Maler, stammt aus einer Ulmer Fa-• _^ milie, welche mehrere Künstler zählte. Weyermann nennt
IJ in den Neuen Nachrichten von Künstlern Ulms die Mit-~TS glieder dieser Familie, und darunter unsern Hans Jakob,-L _L \j welcher um 1680 thätig war. Weyermann scheint Gemäldemit diesem Zeichen gesehen zu haben.
2595. Johann Heinrich Roos, Landschaftsmaler und Radirer, ist/ ^y j~\ schon unter dem Monogramm HR No. 1412 ein-
r~~T~\ rfT? geführt, und wir verweisen im Ganzen auf Jenen<-/ 1 \J, i/T\J Artikel. Brulliot I. No. 2341 b fand diese Zeichenauf Gemälden und Zeichnungen des Künstlers. Ueber die Radirungenund Zeichnungen des J. II. Roos haben wir 1. c. gehandelt. Auf Ge-mälden schrieb der Künstler gewohnlich den Namen aus, und zwarin Verbindung mit dem Monogramme.
2596. Johann Heinrich Rode, Zeichner und Kupferstecher, geb.; -r-j • zu Berlin 1727, gest. 17!>9, hinterliess eine ziemlichet+j^ Jjx, -fec Anzahl von radirten und gestochenen Blättern, deren
_ L/ p im Künstler-Lexicon verzeichnet sind. Er kam in
</• ui ifL' Paris mit J. G. Wille in Berührung, und daher istin seinen Grabsticbelarbeiten der Einfluss desselben zu bemerken.Ein grosser Theil seiner Blätter ist nach Zeichnungen des BernhardRode gestochen. Ausserdem radirte er mehrere Blätter nach Rem-brandt, und in der Weise desselben. Auf solchen Radirungen kommendie Monogramme vor, theils mit dem Beisatze: fec. 17G7, oder sculp.175* und dem Worte: Berolin oder Berolini. Auch die Initialendes Namens mit Berolini 17,11 kommen vor. Die Blätter in Rem-brandt's Manier sind geistreich radirt.
2597. Unbekannter Maler, dessen Lebenszeit die beigefügter i_f D -irQ7 Jahrzahl bestimmt. In der Gallerie zu Schwerin1 n ix. 100». j gt e j n Q cm äi(i c mit der Ruhe der hl. Familie.Es fehlen uns alle weiteren Anhaltspunkte über den Meister und des-sen Schule, und wir wissen auch von keinem zweiten Bilde mit diesenInitialen.
2598. Johann Hameranl, Stcmpelschneider, war von 1678 an ant tt -n der päpstlichen Münze in Rom thätig, und starb 1708. Eri. xi. ja. hinterli033 Medaillen mit /. //., /. HAM., LH. F. und /. H. R.