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grosses Gemälde die Summe von XXXVI Livres erhielt. Die den Namenbetreffende Stelle lautet: A Jeronimus van Aeken, dit Bosch, paintre,demouranl au Bois-le-üuc etc. Pinchart bringt auch eine Stelle ausdem Werke des Mr. Van Zuylcn: Register der namen ende wapenender heeren beendigte broeders soo geestelyke als werelllyke van deIllustre Lieve-Vrouwe broederschap, welche den Namen Van Aekenund das Todesjahr 1516 bestätigt. Unter einem leeren Wappenschildesteht: Hieronymus Aquens. alias Bosch seer vermaerd Schilder.Obiit 1510. In einer Rechnung der genannten Bruderschaft von 1498bis 1499 wird der Künstler J. Van Aken genannt. Hieronymus Boschheisst also mit seinem Familiennamen Van Aeken oder Van Aken,und der Irrthum Immerzeel's ist evident. Er bringt indessen die frag-liche Notiz auch nicht zuerst, sondern hatte nur die betreffende Stellein Hermans Mengelwerk over de Provincie JSoord-Brabant, II. p. 139,falsch gelesen. Dieses Buch erschien 1841 in Hcrzogenbusch, und dererste Band des Künstler-Lexicons von Immerzeel 1842.
Der Artikel über Jcronymus Aeken oder Aken bedarf daher einerBerichtigung, indem der Künstler nicht Agnen heisst, und er nicht1518, sondern 1510 gestorben ist. Die Familie van Aken ist in Her-zogenbusch einheimisch. Pinchart fand in einer Rechnung von 1468einen gewissen Laurent van Aken als Bürger erwähnt. Viardot versetztin seinem Werke über die spanischen und deutschen Museen 1852den Hieronymus Bosch nach Wcstphalen, wofür kein Grund vor-handen ist. Das obige Facsimile des Namens entnahmen wir demCatalogue du Musee d'Anvers 1852. Der Künstler scheint sich alsoselbst Bosch genannt zu haben ; dennoch aber dürfte ihm das Mono-gramm 1. No. 23 und ebensowohl jenes No. 24 unter dem Namen desAlaert du Hameel sicher angehören. Mr. Pinchart glaubt indessennicht, dass H. Bosch in Kupfer gestochen habe, sondern will mitBartsch alle Blätter dem A. du Hameel zuschreiben. Wir haben früherdasselbe angenommen, da man diesen Meister für einen Goldschmiedhielt; Pinchart erforschte aber die Verhältnisse genauer, und diesesind es, welche uns bestimmen, die Kupferstiche, welche unter A. duHameel's Namen gehen, dem H. Aeken zuzuschreiben. Alaert du Hameel,der Stadt- und Zeitgenosse des Letzteren, war ein renommirter Architekt.Er leitete von 1478 an, wenn nicht schon früher, den Bau der präch-tigen St. Johannes-Kirche in Herzogenbusch. Er wird in den Docu-menten bis 1495 als Werkmeister und als Vorsteher der Bauhüttegenannt. Alaert du Hameel fertigte auch den Plan zur anstossendenCapelle der Illustre Lieve-Vrouwe broederschap, den Bau leiteteaber Jan Heyns, der Schwager des du Hameel, welcher 1515 starb.Jeronymus van Aeken malte zwischen 1493 und 1494 die Cartons zuden Glasmalereien der Fenster von Wilhelm Lombart und HeinrichBuekinck oder Buccken. A. du Hameel kommt immer nur als Werk-meister und Steinmetz vor, und als solcher war er selbst vor Hiero-nymus Bosch befähigt, die Zeichnung zu den beiden Sakramenthäuschenzu fertigen, welche unter seinem Namen gestochen sind, B. No. 5 u. 6.Es ist die Frage, ob er die Blätter selbst gestochen habe, wenn aberje Kupferstiche von seiner Hand vorhanden sind, so können es nurdiese Blätter seyn. Die Sakramenthäuschen oder Reliquarien warenvielleicht in der Sint- Janskerk und in der genannten Bruderschafts-Capelle vorhanden. Im Jahre 1501 befand sich A. du Hameel in Löwen.In einem Documente des Archivs in Löwen in Hermans Geschiedenisover den bouw der Sinl-Janskerk te 's Hertogenbosch. La Haye1553, liest man: Meester Alarl de Hamel, der Stadt werckmansteenhouwer. Pinchart bringt auch die Notiz über eine Rechnung
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