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3 (1863) GK - IML
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977
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IHC-:i.HE. Nr."2553-2559.

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MvC.

2553. Der uns anbekannte Eremit J. H. C. stach das BildnissJ. II. C Eretn Disc 1 des Cardinals Roccius in der Weise derq. 1 ' *r,'o,. j. '.. i Wierx'schen Schule. Der Cardinal ist imSt. August. 1030 fecxt. j Brugtbild vorgestellt, 8.

2554. Unbekannter Goldschmied, welcher in der ersten Hälftedes 17. Jahrhunderts in Nürnberg lebte. Das Blatt mit demgegebenen Zeichen stellt den Merkur mit dem Wappen der

Familie Pömer vor. H. 4 Z. 2 L. Br. 2 Z. 4 L. Der Stich ist gering,man findet aber das Blatt selten.

2555. Unbekannter Kupferstecher oder Dilettant, welcher gegenJ Ende des 17. Jahrhunderts, wenn nicht später lebte. Er hinter-

">K C J Hess ein Blättchen in schwarzer Manier, das Bildniss des Leo-nard Reischel, Ael. 87. A. 1576. H. 2 Z. 2 L. Br. 1 Z. 8 L. DieArbeit ist unbeholfen, lässt aber nicht auf die Zeit der Erfindung derSchabmanicr schlicssen.

2556. Jeröme David, Zeichner und Kupferstecher von Paris, istoben unter HD No. 823 eingeführt, der erste Buch-

)ri ~T\ Stabe gleicht aber auch einem J, so dass man ver-, kJj^J sucht seyn kann, unter JHD zu suchen. Wir ver-4(nliü weisen ia diesem Falle auf III. No. 823, wo aus-

h

führlicher gehandelt ist.

2557

Johann Daniel Herz, Maler und Kupferstecher von Augs-burg, hielt sein Zeichen etwas undeutlich, und) tfrfP") / man k ann daher HD und JHD lesen. Wir haben's^äüL dUs : unter HD No. 822 über ihn Nachricht gegeben,und verweisen auf jenen Artikel.

2558. Die Familie Herlein in Nördlingen zählte mehrere Künstler,und der Träger dieses Zeichens stammt aus derselben.Hans Herlein, der Vater des berühmten Friedrich oderFritz Herlein, arbeitete um 1442 in Nördlingen, undwohl auch noch später, man kann aber für ihn kein Ge-mälde nachweisen. Friedrich Herlein hatte einen SohnNamens Jesse, über welchen wir oben unter IH No. 2505Nachricht gegeben haben. Der alte Fritz hatte aber auchnoch einen zweiten Sohn, den Hans Herlein jun. Allediese Meister malten Bilder religiösen Inhalts, und aufsolchen kommt das gegebene Zeichen vor. Es fragt sichnur, welcher von ihnen darunter zu verstehen ist. Deralte Hans Herlein dürfte nach 1460 nicht mehr gearbeitethaben, der jüngere reicht bis 1513 herab. Jesse starb1510 in Nördlingen. In der Gallerie zu Stuttgart ist einGemälde mit dem obigen Zeichen.

2559./. H. E. inv.I II E invenitI. II. E.

Johann Heinrich Eberts, ein Schweizer, pflegte in der

zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Banquier zu

Paris die Kunst, und machte sich öffentlich geltend.

Er kam mit Francois Boucher und Carl Guttenberg

sc. J in Berührung. Einen Kupferstich des Letzteren, die

Anrufung des Liebesgottes von einem knieenden antik gekleidetenMädchen, nach dem Gemälde von Theoion, dedicirte er einer PariserDame. Zu beiden Seiten des Schildes unter dem Ovale steht: Invocationä V Amour. A Madame de H*** Par son trts humble et Irisobeissant Serviteur J. H. E. H. 13 Z. 3 L. Br. 9 Z. 6 L.

Monogrunmiitea Bd. III. «2