Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
966
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966 IH. Nr. 2512 — 2516.

ihn der Kunsthändler Fouquet ermunterte, Staffeleibildor in Oel zumalen. Seine Landschaften mit Figuren im Geschmacke Wouverman'sfanden grossen Beifall, und sie gingen auch nach seinem Tode aufAuktionen zu ansehnlichen Preisen weg. Nicht minder geschätzt sindseine Zeichnungen nach der Natur, oder nach Bildern von A. van deVelde und Andern. Hulswit fügte auf seinen schönen Gemälden öfterdie Initialen statt des Namens bei. P. Velyn stach das von W. B. V.D. Kooi gemalte Bildniss des Künstlers. Das lithographirte Portraitdesselben ist ohne Namen, und von ihm selbst auf Stein gezeich-net, fol.

2512. Jean Hulpeau, Buchhändler in Paris 1555—1584, bediente

^>-t= ---- h"^W s ' c ' 1 e ' n e s Signets, welches in einer ovalen Einfassung

K-i pÄ von Schweifwerk in einer Landschaft mit Bäumen

^J \_gj einen Drachen vorstellt. Oben schwebt ein Vogel

f ~\ nach den beiden Sternen in Wolken. Die Buchstaben

IH sind unten rechts und links auf den Schweifbändern. H. 2 Z.

10 L. Br. 2 Z 1 L. Die kleinere Vignette ist einfach geschnitten.

Die Buchstaben IH sind unten innerhalb der Schweifung. H. 1 Z.7 L. Br. 1 Z. 1 L.

2513. Unbekannter Maler, welcher um die Mitte des 17. Jahr-T j_I hunderts gelebt zu haben scheint. Ein rndirtes Blatt mit den

• Initialen ///. gibt die halbe Figur einer Schäferin, deren Stroh-hut mit Blumen geziert ist. Sie fasst mit der linken Hand eine Haar-locke, und hält mit der anderen den Hirtenstab. Links unten imweissen Grunde bemerkt man die Buchstaben I H. IL 3 Z. 5 L. Br.2 Z, 3 L.

Dieses Blatt ist zierlich und geistreich radirt. Brulliot IL 1509will die Zeichnung dem D. Tenicrs zuschreiben, es spricht sich aberder Charakter desselben darin nicht aus. Der Radirer hat auch dieZeichnung gefertiget, und ist ein selbstständiger Meister der nieder-ländischen Schule.

2514 Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälftet tt des 16. Jahrhunderts thätig war. Er hinterliess eine radirte• Copie des Blattes von Jakob Bink, welches Bartsch VIII. p. 297No. 95 beschreibt. Es stellt die halbe Figur eines Mannes vor, wel-cher in der einen Hand eine Schale trägt, und mit der andern einenTodtenkopf an seiner Brust hält. H. 4 Z IL. Br. 2 Z. 10 L. Bartschvermuthet darunter das Bildniss des Jakob Bink, welcher wenigstensdas Blatt sicher gestochen hat. Der Copist wird wohl nicht JcronymusHopfer seyn, obgleich dieser Meister ebenfalls Blätter radirte.

2515. Johann Nikolaus Hogenberg, Maler und Kupferstecher ausT H IHA? München, ist oben No. 1141 eingeführt, und wenn ihm1. n.. I04f. ^ ag ,j asc ] ns t beigegebene Monogramm wirklich angehört,so beziehen sich auch die Buchstaben /. //. auf diesen Künstler. Manfindet sie mit der Jahrzahl 1547 auf einem radirte n und gcsiochcnenBlatte, welches den hl. Bruno im Gebete vorstellt, 8.

2516. Johann Hogenberg, Kupferstecher, war um 1590—1610 inj jj | Cöln thätig, und ist durch Bildnisse und historischeTn R Tp- l B' ätter bekannt. Die Initialen /// und die Abbreviatur*° n * e " ( findet man auf Blättern mit Vögeln und anderen Thieren,Jon. II. f. | welche eine Folge von wenigstens zwölf bilden. H. 3Z.4 L. Br. 4 Z. 7 L.