Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
936
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936 IG. Nr. 2398-2400.

2395. Unbekannter Formschnelder, welcher um 1670 in Nürn-T w borg thätig war. Er arbeitete für folgendes Werk: Biblia,ICj das ist die ganze heilige Schrift Teulsch. Herr D. Marlin°=»^>- Luther, mit churfürstlichem Primlegio. Nürnberg, gedrucktund verlegt durch Christoph Endler 1670, fol. In dieser Bibelkommen 200 Holzschnitte vor, theils in Copien nach älteren Blattern.

2396. Jakob Gladehals, Goldschmied, war zu Anfang des 17. Jahr-t r~> hunderts am Hofe in Berlin beschäftigt. Auf Emailen und

• • Bijouteriearbeiten sollen die Buchstaben /. G. vorkommen, wieNikolai behauptet. In der Berliner Kunstkammer wird nichts vonseiner Hand aufbewahrt.

2397. Jakob de Gheyn der ältere, Maler und Kupferstecher, bc-t f „ diente sich auch eines aus II) G bestehenden Monogramms,

• • c " und daher haben wir schon unter No. 2221 über ihn ge-handelt. Man findet aber auch Blätter mit IG, welche sehr zart ge-stochen, aber in der Zeichnung manierirt sind.

2398. Münzmeister und Münzvorstände, welche IG. zeichneten.t p Ihrer erwähnt Schlickeysen in seinem Werke über die Abkürz-

ungen auf Münzen &c.

James Graf von Arran liess als Gouverneur von Schottland Münzenvon 1553 /. G. zeichnen.

Jörg Gettzkofler, Münzmeister in Joachimsthal von 1563—1577,fügte auf Stempeln nicht nur die Initialen I.G. bei, sondern verbandsie auch zum Monogramme.

Jakob Grynäus in Basel liess 1596 einen Schulpfennig /. Gzeichnen.

Jonas Georgens, Münzmeister zu Steinebeck bei Hamburg 1603bis 1609, in Lauenburg 1609—1618, und in Lüneburg 1612—1645 und1649, zeichnete Stempel LG., und verband diese Buchstaben auchzum Monogramme.

Joachim Gade, Münzmeister in Wismar 1715—1738.

Joachim Garlieb, Münzherr der Stadt Rostock 1796.

2399. Jacques Granthomme. Kupferstecher von Heidelberg, be-t r\ | diente sich verschiedener Zeichen, und kommt daher

' p \ zu wiederholten Malen vor. Die Initialen J. G. findet

J. (i. exc. J man au f c i nem Blatte mit der Entführung der Helenanach Rafael, qu. 4. Es wird von Granthomme gestochen seyn. Dasletzte Blatt einer Folge der Evangelisten ist J. G. exc. gezeichnet.Diese Blätter sind von Granthomme gestochen. H. 6 Z. 4 L. Br. 4Z.10—11 L. Es könnten sich auch Bildnisse mit J. G. von ihm finden.

2400. Jakob Gole, gewöhnlich Jan genannt, ist im zweiten Bande/ G. f et exc. \ ^° - ^"4 bereits eingeführt, indem er sich auch

' ' ' \ eines aus GJ bestehenden Monogramms bediente.

i."*tr. fec. et exc. J Er hinterliess eine bedeutende Anzahl von Blät-tern in schwarzer Manier, theils Portraite, theils Genrebilder. Aufsolchen kommen auch die Initialen vor. Wir erwähnen das sehr sel-tene Schabblatt, welches einen Mann und eine Frau am Tische mitGeld beschäftigt vorstellt. Der Mann schreibt, und die Frau wiegt.Hinter ihnen bemerkt man den Tod und zwei Teufel. Rechts untenim Rande /. G. f. et exc., fol.