Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
927
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IFM-IFR. Nr. 23S3—23S8. 927

bildung und Beschreibung des Soldaten Lebens nach der neuestenfrancösischen Kriegs-Manier etc. 24 Blätter mit Dedikation an denPrinzen Georg Wilhelm von Brandenburg 1700, qu. 8.

2353. unbekannter Formschneider, welcher zu Anfang dos 1 6. Jahr-hundorts gelebt zu haben scheint. Er schnitt eine Folge

ITM von 20 Blättern mit Darstellungen aus der LeidensgeschichteXX A I ^ es Herrn. Auf einigen Blättern, wie auf jenem mit Christus— . I am Oclberge, stehen die gegebenen Buchstaben mit geringerAbweichung. Ein anderes Blatt hat das Zeichen der Schlange, dessensich Lukas Cranach bediente. Die Platten kamen nach Paris, wo eineEinfassung von Zierleisten hinzugefügt wurde. Diese Bordüre stichtvon den älteren Bildern, welche an die letzte Zeit des l!5. Jahrhundertserinnern, vollkommen ab, und sie kann erst um 1BÖO gefertigt wordenseyn. Das letzte Blatt der französischen Ausgabe hat die Adresse:A Paris, par Denis Fonlenoy, rue Monlorgueil, ä In Corne prisV Echiquier. Dieses Werk ist sehr selten, besonders vor den Bordüren.In Paris befindet sich ein Exemplar mit den Einfassungen.

2354. Johann Friedrich Müller, Stempelschneider, geb. zu Bai-T F M reutn 1734, war in Ansbach thätig, 1738—1769. Nach

■ Schlickeysen zeichnete er /. F. M.

2355. Johann Franz Neidinger, Medailleur, war gegen Ende desI F N f. Jahrhunderts '" Italien thätig. Wir finden eine Medaille

" • - mit dem Bildnisse der Dogaressa Elisabetha Querini von 1694erwähnt.

2356. Johann Friedrich ö Feral, Münzmeister in Leipzig um1 V A V 1763—1764, zeichnete Stempel in der gegebenen Weise.

L. I . 0 J. . y g j Scu l ickeygcn .

2357. Johannes Fridericus Bonzagna von Parma hinterliess sehrI. F. P. 1 schöne Medaillen, welche in die Zeit von 1B4S-1K80," t-,' p'.nw > fallen. Er war Bildhauer und Goldschmied, und1. r. i A.K1V1. J modellirte daher die Bildnisse selbst nach dem Leben.Auf etlichen Medaillen stehen die Buchstaben F. /'., und daher kommtder Künstler schon II. No. 2344 vor. Dann zeichnete er auch F. PARM.,FE. DE PARM. und FED. PARM. , d. h. Federicus Parmensis oderFederico de Parma. Die Initialen /. F. P. stehen auf einer Bronze-medaillc mit dem geharnischten Bildnisse des Ottavio Farncse, zweitenHerzogs von Parma und Piacenza, und der Gruppe des Apollo undMarsyas: CVM DIIS NON CONTENDENDVM. Dasselbe Bildnisskommt auch mit einem anderen Revers vor, welcher die Pallas mitder Viktoria vorstellt. Beide Stücke sind ohne Jahrzahl. Auf demzweiton Revers steht unten PARM.

Die Medaille mit /. f. PARM., ebenfalls in Bronze ausgeprägt, gibtdas geharnischte Brustbild des Herzogs Pietro Ludovico (P. Loysius)Farncse, des ersten Herzogs von Parma und Piacenza, und eine be-festigte Stadt auf dem Revers : AD. CIVITAT. D1TIONISQ. TVTEL.MVNIM. EXTRVCTVM. Dieses schöne Schaustück wurde zwischenIMü und 1347 geprägt.

2358. Joseph Ferdinand de Roux, Kunstliebhaber in Wien, radirte-^ _ 1818 eine Folge von 12 Blättern nach J. A. Klein.

U-3-U\s-X- Sie stellen Landschaften mit Pferden vor, und sindtheils mit dem Namen, theils mit den gegebenen Cursiven bezeichnet.Auch die Buchstaben R-x kommen darauf vor.