Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
920
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920 IF. Nr. 2310—2323.

2316. Joseph Führich bediente sich eines aus IF gebildeten Mo-j p nogrammes, und daher haben wir No. 2291 ausführlich über

• ihn gehandelt. Die Initialen ./. F. findet man auf historischenZeichnungen in Tusch. Sie stammen aus der früheren Zeit des Künstlers.

2317. John Faber, Kupferstecher, geb. um 1084, gest. zu Lon-r T~i den 17;>0, scheint der Träger dieser Initialen zu seyn.

J -F //v5T Man findet sie auf dem Bildnisse des William Vang-han nach Peter Lely, fol. Faber hintcrliess eine grosse Anzahl vonMezzotintoblättcrn, selten sind aber die Stiche in Linienmanicr.

2318. Johann Friedrieh Fleischberger, Kupferstecher, war um__/ 1000 in Nürnberg thätig. Er stach Portraito von Gcist-

rf y liehen und andern Männern, 8. und 4. Die zweiten Buch-T ' stahen findet man auf dem Bildnisse des Friedrich Dinter,1-j'tfc. mit welchem 1485 das Geschlecht erlosch, 4. Fleischbergerist im Ganzen ein geringer Künstler. Zu seinen seltenen Arbeitengehört ein Schriftbnch nach Hans Ncudörffer: Gründliche Fundamentund circular. Austheilung und Aufviss der alten romanischenVersalien, i'2 Blätter. Nürnberg, J. Weigel, qu. fol. Jeder Buch-stabe ist von einem schönen Blumengewinde umgeben.

Auch Johann Frank, der Sohn des Johann Ulrich Frank, stachum 1090 Bildnisse, und fügte; ähnliche Buchstaben hei. Seine Blättersind sehr mittelmässig.

2319. Joseph Fischer, Maler .und Kupferstecher von Wien, bc-t t^. hauptet oben unter dem Monogramm IF No. 2293

IT 1&7S, chic ausführliche Stelle, und wir verweisen darauf.

sy <y-f- „atf ^'° g e g c ' )encn Buchstaben findet man auf Blättern</•'t/-' ^7°" mit verschiedenen Köpfen, nach J. Schmutzer, kl. 4.

2320. Unbekannter Töpfer, welcher um 1370 in Delfft schöne__ 0 Faiencegcfässe fertigte. Sie sind mit Landschaften und Or-

/ ~^P nameuten in Gold geziert. Das Zeichen ist ebenfalls In GoldI ^ aufgetragen, und wird wohl aus den Buchstaben //' bestehen.

2321. Joseph Fay, Zeichner und Maler von Cöln, ist schon unterf-, _? F II. No. 18'!.'i eingeführt, und wir verweisen zunächstJ.._T.,tf.ZP au f jenen Artikel. Er fertigte viele Zeichnungen zumHolzschnitte für die Düsseldorfer Monatsblättcr 1848 ff., und auf sol-chen Blättern kommen die gegebenen Cursivcn vor. Die Chromolitho-graphie mit Faust und Gretchon im Kerker bildet einen Bestandteildes dritten Heftes der Aquarelle von Düsseldorfer Künstlern [883,qu. fol. Ein Blatt in Krcidczcichnungsmanicr mit Tondruck ist „dieWallfahrerin" betitelt.' Es wurde von A. Mouillcron lithographirt, qu.fol. Fay hat selbst eine ziemliche Anzahl von Blättern lithographirt.

2322. J. Franse, Maler von Antwerpen, soll Zeichnungen mitdiesen Initialen signirt haben. Brulliotll. No. 1441entnahm diese Notiz einer Aufzeichnung des be-

' rr <■> /f ' Mnn ten Kunstsammlers James Hazard, kein hol-//*6 ländischor Schriftsteller kennt aber diesen J.Franse. Immerzeel und Kramm nehmen keine Notiz von ihm.

2323. Unbekannter italienischer Maler, welcher in der zweiten* rr*. Hälfte des 17. Jahrhunderts gelebt haben dürfte. Die Buch-

J' J " staben J. F. findet man auf einem nachlässig radirten Blatte,welches die hl. Familie vorstellt, in der Weise des S. Bourdon, 4.Den Namen des Meisters können wir nicht herausfinden,