Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
864
Einzelbild herunterladen
 

804 IC-ICM. Nr.[2133-213ä.

neu den Einzug dieses Königs in Paris, und seinen Zug nach derKirche Notre-Dame. Diese Blätter sind nach Zeichnungen des JacquesBlanchard vielleicht von J. In Clerc seihst gestochen. Man zählt ihnzu den Schülern dos .1. Cousin , und als Solcher soll er auch in Holzgeschnitten haben. Das obige Zeichen und die Initialen /. L. C. kom-men auf Holzschnitten vor, und das Monogramm wird sich jedenfallsauf le Clerc beziehen. Diese Holzschnitte bilden eine Folge von zehnBlättern mit der Weltschöpfung, dem Heiland in der Glorie und eini-gen Darstellungen aus dem Leben Jesu. Das erste und das letzte Blatthat die Adresse: Parisiis, apud Joannen» le Clerc, in vico Fremen-lello, sub Stella aurea. Acht andere gut ausgeführte Holzschnittemit ländlichen Seesen kommen unter dein Titel vor: Histoire fortplaisanle de la nie paslorale et la flu d'icelle. Unten auf dem erstenBlatte steht: A Paris, par Jehan le Clerc, nie Frementel ä VKsloile(Vor — . Auec priuilege du Roy pour dix ans. Man schreibt demJ. le Clerc auch 14 Blätter mit der Genealogie des Rots de Franceltj!)ö, und die Holzschnitte des Werkes von Jean Cousin zu: Livrede Povrlraittiire de Maisire Jean Cousin Peinire et Geometrien Tres-excellent. — A Paris clicz Jean le Clerc KWH, qu. fol. Eine neueAusgabe hat den Titel: La vraye Science de la Pourtraicture de-scrite et demontrde. Par Maisire Jean Cousin — . A Paris, chez-(luillaume Le lie t0ö\O, qu. fol. Man kann den Jean lo Clerc jeden-falls zu den Künstlern zählen. Er nennt sieh selbst Marchand etTailleur d'Istoire. Bei ihm erschienen auch Copien der hl. Finsiedlernach den Zeichnungen von Martin de Vos: Soliludo sine Vttae Pa-lrum, F.remicolarum, aeneis laminis exudebat Jounnes le ClercParisiis, '44 Blätter ; dann Sylvae sacrae sive Monumenta, sanetiorisphilosophiae, quam severa Anachoretaritm diseiplina vitae religiodoettit. Kxcudebat Joannes le Clerc, 30 Blätter.

Dieser Jean lc Clerc ist nicht mit dem Maler und Radirer diesesNamens zu verwechseln, welcher um 1U94—1033 in Nancy thätig war,und von Robert-Dumesnil V. p. 78 eingeführt ist. Vgl. auch ILC.und ILC F. Unter dieser Rubrik geben wir Supplemente zu diesemArtikel.

2133. Unbekannter Zeichner, welcher in der ersten Hälfte des17. Jahrhunderts thätig war. Man findet einen allegori-schen Kupferstich, welcher in der Mitte einen Tisch zeigt,

und ein Kind, welches auf dem aufgelegten Buche steht. Dieses Kindträgt schwere Ketten an den Küssen , welche ihm der rechts stehendegeflügelte Dämon angelegt hat. Im Grunde bemerkt man andere Dä-monen in Flammen. Links unten steht das gegebene Zeichen mit demWorte lnuenlor, und dann ein aus SL bestehendes Monogramm desKupferstechers. II. 7 Z. 3 L. Br. 3 Z. 7 L.

2134. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1020 thätig war.I ^ /U. ^ a " ^nttet ein Blatt, welches den Heiland vorstellt, wie er\'^J'/y\' dem hl. Ignnz von Loyola erscheint. Vor den Initialensteht ebenfalls verkehrt die Jahrzahl 1(020. Brulliot 11. No. 1380 fanddiesen Kupferstich einem Mutius Cäsar beigelegt; ein Künstler diesesNamens ist aber unbekannt.

2135. Johann Christoph Müller, Stempelschneider in Stuttgart umt n « 1670—1898, producirto mehrere Medaillen, welche zu den

• *■ schönsten Arbeiten seiner Zeit gehören, und /. C M. ge-zeichnet sind. Zuerst nennen wir den medaillenförmigen Thaler mitdem Bildnisse des Herzogs Wilhelm Ludwig von Würtemberg, und

Onus.