794 IAP —IAR. Nr. 1899-1901.
Ilets yott nil ErschaffenHelens Nitt Nunen und paffenWers Vhgesud detens die Dokter nit pflegenDels weh lis man es gar Vnder Wegen.Ob die Initialen dem Künstler, oder dem Staminblattgeber ange-hören, ist wohl nicht .zu ermitteln.
1899. Jacobus Primavera, Stempelschneider, war in der zweitenTA PPTMA Hälfte des 10. Jahrhunderts thätig. Er hielt sich lange
IUJaÄ - in Paris auf, fügte aber auf seinen Medaillen meistensden ganzen Zunamen bei. Auch in den Niederlanden arbeitete dieserKünstler.
1 900. Joseph Anton Rhomberg, Historienmaler, geb. zu Dornbirngest. zu München 18!5I>, ist bereits unter Ali1180 eingeführt, und wir verweisen zunächstlen Artikel. Das gegebene Zeichen findet mannälden und Lithographien', doch auch mit gerader
Stellung des zweiten Schenkels des A. Eine solche Lithographie von1818 stellt eine oberländische Bauernfamilie vor einem Heiligenbildebetend vor, fol.
1901. Johann Anton Ramboux, Historienmaler und Zeichner, geb.S~~fT\ zu Trier 1790, stand zu Paris unter David's' f l< Leitung, kehrte aber 18 lä nach dem Sturze.
/ I \ ,/ O O Q Napoleons nach Deutschland zurück, und
*S J- \s ' ^- ^ ' besuchte noch ein Jahr lang die Akademieypay Jl München, wo er sich der französischen/ o J • Manier gänzlich entledigte. Von Münchenaus ging Ramboux nach Rom, wo er eine Reihe von Jahren verblieb,und mehrere Gemälde in Ool ausführte. Er arbeitete auch grosseCartons aus, und eine Reihe von colorirten Zeichnungen mit Com-positionen nach Dantc's Divina Comcdia, welche sich im Museum zuFrankfurt a. M. befinden. In seiner früheren Zeit fügte der Künstlerauf Zeichnungen und Bildnissen in Oel das Monogramm bei, theilsmit, theils ohne Jahrzahl. Die Initialen mit der Jahrzahl 1H31 findetmau auf einem Gemälde, welches Griechen vorstellt, wie sie auf denSänger der Homerischen Rhapsodien horchen. Homer selbst erscheintin der Luft von seinen Helden umgehen. Dieses Gemälde ging 1831zu München in den Privatbesitz über. Das Hauptwerk dieses Meistersist aber die Sammlung von 300 Aquarellen nach altitalienischen Ge-mälden, welche sich an den "Wänden heiliger Stätten in Subiaco, SanGimignano, Arczzo, Viterbo, Cagli, Florenz, Siena, Rom, Ravenna u. s. w.befinden. Diese Sammlung wurde vom Könige von Preusscn und derrheinischen Ritterschaft für das Akademiegebäude in Düsseldorf ange-kauft. Es liegt eine Beschreibung der Blätter vor: Museum Ramboux.Nachbildung zur Vergegenwärtigung der christlichen Malerei inItalien von der frühesten zu der kunstreichsten Epoche bei derk. Kunstacademie in Düsseldorf. Geordnet, aufgestellt und erörtertdurch Professor Mosler. Düsseldorf 1051. Es existirt auch einriesenhafter Folioband mit lithographirten Umrissen, welcher leidereinen unvollständigen Begriff vom Museum Ramboux gibt. Statt derbuntfarbigen Compositioncn haben wir es meistens nur mit Köpfen inder Originalgrösse auf graugrünlichem Tongiund zu thun. Die Zeich-nung zeigt neben schwarzen weisse Linien, und ausserdem ein grellesGelb zur Vcrgegenwärtigung des Goldes. Dieses Werk erschien von1882 an in fünf Abtheilungen: Umrisse zur Veranschaulichung alt-
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