Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
715
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IIW. Nr. 17ÜS- 1707. 7iS

8) Eine Folge von 12 Blättern mit verschiedenen Wappen, daserste mit, dein der Stadt Nürnberg von zwei Engeln gehalten : HannsWechter fecil. Hieron. ßanny excud. 160h. Auf den übrigen Blät-tern kommen die Buchstaben H. W. vor. Das letzte Blatt, No. 12,beschreibt Brulliot II. No. 1279, und legt das darauf vorkommendedritte Zeichen einem unbekannten Meister bei, welcher in der Manierdes Christoph Jamitzcr gearbeitet hat. Dieses Blatt enthält das Wappendes Todes in Form eines Spatens mit Todtonkopf und Sanduhr darüber.Rechts hält ein geflügelter Knabe das Rauohfass, links ein anderereine Blumenvase. Unten links stehen die dritten Buchstaben, rechtsN. 12. II. 3 Z. Br. 4 7,

1705. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 17. Jahr-H W "UndertS In Frankfurt a. M. gelebt haben könnte. Er stach

' auf zwei Platten die Ansicht der genannten Stadt mit derUmgebung in einer Einfassung von 4!> Wappcnschilden der damaligenRathsmitglicdcr, und mit allegorischen Figuren in den Ecken. Diebeiden Blätter sind zusammengesetzt, und unten stehen die Buch-staben // W. It. 17 Z. Br. 26 Z. 8 L.

1706. Unbekannter Kupferstecher, welcher gegen Ende des 16. Jahr-

H-.y7- hunderts thätig war. Er ist mit dem Meister ff WNo. 1677w Eine Person, und daher fügen wir dem dort beschriebenenFriese noch zwei andere bei. Sic sind nach Virgil Solis gestochen,haben aber nur im zweiten Drucke die Buchstaben H W unten linksund rechts.

1) Drei Büsten in Medaillons. In der Mitte jene eines Königsmit grossem Bart, rechts die der Königin, und links jene einer jungenDame. H. i Z. 4 L. Br. 6 Z. 4 L.

Bartsch beschreibt dieses Blatt im Artikel des Virgil Solis No. 439.Irn ersten Drucke ist nur das Zeichen des Letzteren vorhanden, imzweiten steht unten links und rechts H W, worunter Bartsch den Stechervermuthet.

2) Drei andere Büsten, in der Mitte jene eines Mannes, und linksund rechts Frauenbüston mit antikem Kopfputz. II. t Z. 4 L. Br. 6 Z. 7 L.

Mit den Abdrücken verhält es sich wie No. i.

1707. Hans Wolf, genannt der Strigcl, der Sohn des Claus Wolfr, v ., Strigel von Augsburg, war Schüler des Hans Burgkniair, und"" diesem glauben wir das Blatt mit den Initialen H W zuschreibenzu dürfen. Wolf Strigel starb zu Augsburg 1847. Der Holzschnitt mitden Buchstaben H W in obiger F'orm, nicht so, wie sie Brulliot II.No. 1273 und Passavant III. p. 276 geben, stellt ein mit Getreide be-ladcnes Schiff vor, welches vor dem Stadtthorc hält. Aus letzteremkommen viele Leute hervor, in der Mitte an der Mauer steht eindicker Mann mit einem jungen Manne, und weiter nach rechts ziehtsich dio Mauer hin. Auf der Brüstung am Thore stehen die obigenBuchstaben, und im Schilde am Schifte Hbb. Dieses Blatt findetman in: Officia M. T. C. Ayn Buch, so Marcus Tullius Cicero —in Latein geschrieben —. Augspurg durch Heywichen StaynerMDXXXI, darin in den folgenden Auflagen, und noch 1!>65 in Frank-furt bei Ch. Egenolph, fol. Auch in dem Romane: Hitler Ponlusund Sidonia. Augsburg 1046, ist der Holzschnitt benützt, und zuletztin der Hisloria' mundi naturalis C. Plinii Sec.undi. Franckfurl,S. Feyerabend I IJO'J, fol. Ein zweites Blatt mit H W findet sich nicht,im deutschon Cicero sind aber noch einige andere Holzschnitte, welchedieselbe Hand verrathen. H. !i Z. 11 L. Br. 3 Z. 8 L. Ausser den