Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
707
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H W. Nr. 1(592. 707

den einen mit dem Turban auf dorn Kopie, wie er mit der rechtenHand nach dem Heilande deutet. Links unterstützt Johannes die ohn-mächtige heilige Mutter, welche von Frauen umgeben ist. Magdalenakniet am Fusse dos Kreuzes mit erhobenen Händen. Unten h. w. 1482.II. 13 Z. 2 L. Hr. 0 /. 3 L.

2) Die Macht des Todes, die oben erwähnte Allegorie auf diePest. Links vorn schiesst der Tod einen Pfeil nach dem Reiter ab,welcher mit verhängtem Zügel flieht. Im Mittelgründe rettet sich einKnabe auf den Baum, und rechts vorn liegt ein Greis vom Tode ge-troffen im schmerzlichen Schrei auf dem Rasen. Im Grunde erhebensich Berge, und jenseits derselben links breitet sich die Stadt aus.Unten gegen links steht h. w. 1482. H. 7 Z. 4 L. Br. 9 Z. 1 L.

3) Eine junge Frau in »/« Ansicht nach rechts, wie sie mit derrechten Hand das Kleid hobt, und mit der linken die über ihrem Kopfeschwebende Bandrolle hält. Im Grunde erheben sich Berge, und linkssteht auf der Spitze eines derselben eine Kirche. Links unten h. w.II. 4 Z. 3 L. Br. 2 Z, 0 L.

4) Moses in der Wüste, wie er für das Volk Wasser aus demFelsen schlägt. Die Israeliten ziehen vom Grunde rechts mit ihrenITccrden nach links. Im Vorgrunde ist ein grosser Greif, und einDrache im Kampfe. Zwischen den Beinen des Letzteren steht die Jahr-zahl IMil, und unter dem Greife bemerkt man das Monogramm. DiesesBlatt ist kräftig radirt. II. (i Z. 8 L. Br. 8 Z. 10 L. Das im Cabinctzu München vorhandene Exemplar Hess der Conservator R. Brulliotphotographiren.

!i) Die Enthauptung der hl. Barbara. Sie kniet, und gegen links ge-richtet steht ein bärtiger Mann mit dem Turban auf dem Kopfe, wieer das Schwert nach ihrem Halse schwingt. In der reichen Landschaftbemerkt man zwei Personen, und rechts einen kleinen Thurm. DerStich ist feiner, als in dem Blatte mit Moses in der Wüste, und inmanchen Dingen ist der Einfluss des Meisters ES von I4(l(! zu er-kennen. Unten steht das Zeichen. H. 7 Z. 11 L. Br. !> Z, S L.

(i) Die hl. Katharina mit dem Schwerte in der Rechten nach linksin einem gewölbten Zimmer. Links am Rade ist das Zeichen mit dornf scheinenden Beisatz. IL 4 Z. Br. 2 Z. S L.

7) Der hl. Georg auf dem von der Lanze durchbohrten Drachen,wie er in der linken Hand den zerbrochenen Schaft hält, und mit derrechton das Schwert nach dem Kopfe desselben führt. Im Grunde linkskniet die Königstochter, und rechts bemerkt man das Pferd des Ritters.Im Mittelgründe, und auch noch weiter hinten harren die Eltern derPrinzessin im Schlosse. Rechts unten ausserhalb der doppelten Ein-fassungslinicn ist das Zeichen. Rund, Durchmesser 2 Z. 2 L.

8) Der heil. Georg, dieselbe Figur, wie im obigen Blatte. DerHeilige setzt das rechte Knie auf den Bauch des Thieres, und führtmit der linken Hand den Schwerthieb nach dessen Kopf. Der Drachesucht sich die Lanze aus dem Rachen zu ziehen, und dabei zerbricht ersie mit der rechten Kralle. Diese Gruppe hat kein Terrain, und scheintdaher in der Luft zu schweben. Auch fehlt das Zeichen, das Blattist aber sicher von unserem Meister gestochen. IL 1 Z. 8 L. Br. 2 Z.

Dieses Blatt beschreibt Bartsch X. p. 24. No. 43.

9) St. Georg in voller Rüstung zu Pferd, wie er im Galopp dieLanze in den Rachen dos links sich entgegen stellenden Drachen bohrt.Gegen die Mitte im Grunde kniet, die Königstochter am Fusse einesBerges, auf welchem sich einige Gebäude zeigen. Linhs nach demGrunde zu bemerkt man eine Höhle, in welcher der Wolf von einemOadaver frisst. ohne Zeichen. II. 9 z. 11 L. Br. i; z. 7 L.

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