Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
652
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6S2 HSL. Nr. 1S43.

DAL. CAVNIM. — Unten im Boden gegen die Mitte dasZeichen. H. 8 Z. 2 L. Br. S Z. I L.

4. Ein Grabstein, in dessen oberem Theile ein Ehepaar im Brust-bilde vorgestellt ist. Mit sechszeiliger Inschrift: D. M. AV'REL — FECIT. Unten im Mittelgrunde rechts das Zeichen.IT. 8 Z. 2 L. Br. 5 Z. 1 L.

5. Ein eckiges Denkmal, welches rechts geborsten ist. Links siehtmau einen Henkulkrug, und an der Vorderseite ist eine i'ünf-zeilige Inschrift: /. C. M. — LM. Unten im Vorgrunde gegenlinks das Zeichen. H. 8 Z. 2 L. Br. S Z. 2 L:

6. Ein Denkstein, in welchem oben drei Brustbilder Erwachsenerund eines Kindes sind. Die mehrzellige Inschrift ist fast ganzvorwittert. Links unten im Vorgrunde ist das Zeichen B F oderR F. H. 8 Z. 2 L. Br. 8 Z. 1 L.

20) [B. No. 26] Die Landschaft mit den Weidenbäumen im Vorgrunde.In Ottley's Colleclion of Fac-Similes of scarce and citri aus

prints. London 10211, ist eine gute Copie.

21) [B. No. 41] Die Landschaft mit der Stadt am Flusse.

In dem erwähnten Werke von Ottloy ist eine Copie. Das L imMonogramme ist aber in B verändert.

22) [B. No. 42] Die Landschaft in die Breite, rechts eine Kirchevon Häusern und Bäumen umgeben.

Bartsch bemerkte die rechts vom Monogramme stehende Jahrzahl155.3 nicht.

23) [B. No. K3] Die Landschaft mit dem mit Weinpfählen beladenenKarren, und dem Winzer. Links unten auf dem Steine ist das Mono-gramm. II. 7 Z. 2 L. Br. 10 Z. 10 L. Bartsch hatte ein beschnit-tenes Exemplar.

24) Baumreiche Landschaft mit Gebäuden und Figuren. Rechtsbei der kleinen steinernen Brücke über den Bach schöpft ein Manneinen Krug voll, und in der Nähe ist eine andere Figur. In der Ferneerheben sich Berge, und unten rechts steht die Jahszahl 1544. DiesesBlatt ist breiter radirt als gewöhnlich, und gehört zu den ersten land-schaftlichen Versuchen dos Meisters. H. 4 Z. 6 L. Br. 7 Z. 7 L.

Die Platte scheint sich erhalten zu haben, da die späteren AbdrückeRostflecken zeigen.

2iij Reiche Landschaft, links mit einem befestigten Schlosse vonWasser umgeben, welches sich am Horizonte verliert. In der Mitteerhebt sich ein grosser Baum bis an den oberen Plattenrand, rechtsführt der Weg zum Thore der im Grunde sich ausbreitenden Stadt,und den Horizont schliesst fast nach der ganzen Breite eine Bergketteab. Unten ist das Zeichen. H. 7 Z. 2 L. Br. 10 Z. 11 L.

Dieses Blatt ist sehr selten, und eines der schönsten des Meisters.

26) Eine Landschaft mit Tobias, welcher den Fisch trägt. H. 7 Z.1 L. Br. 10 Z. 9 L.

27) Landschaft mit einem Mann zu Pferd, und einem Fussgänger aufdem Wege, an welchem in einiger Entfernung ein Mann auf dem Bodenliegt. Wahrscheinlich die Episode aus der Parabel vom barmherzigenSamariter. H. 7 Z. 1 L. Br. 10 Z. 9 L.

Die Blätter No. 26 und 27 gehören zu jenen No. SS und 37 bei Bartsch.Holzschnitte.

28) [B. No. 1] Das Bildniss des Johannes Aventinus, des bayer-ischen Geschichtschreibers. Rechts unten das oben gegebene Zeichen.H. 0 Z. 9 L. Br. 6 Z.

Dieses Blatt findet man in der ersten lateinischen Ausgabe derAnnales Boiorum libris seplem, Joanne Aventino aulore. Ingol-