HR. Nr. 1413 —141G. Wtt
nach Verlmltniss des Druckes In sehr hohen Preisen. R. Weigel werthetim Kunstkatalog No. liUMl die Folge von Schafen und Ziegen mitdem Hirtenknaben, welcher den Hnnd liebkost, B. No. 10 —17, imersten Drucke vor den Nummern und vor der Adresse auf (iO Thlr.
Zu Hartseh und "Wcigcl bemerken wir nur noch, dass das BlattNo. 4: Der Hirtenjunge mit dem Schafe in beiden Händen, in zweierleiAbdrücken vorkomme. Im ersten, sehr .seltenen Drucke ist das Archi-tekturfragment links , worauf die Ziege liegt, nur mit horizontalenLinien schraffirt, und links erhebt sieh ein Baum, welcher gegen dieMitte schräg hinausteigt. Dieser Daum wurde später ausgeklopft, unddas Fragment mit porpendikiibron Btrichlageri bedeckt.
Das Blatt B. No. Hl, mit der Hirtin auf dem Hügel, dann mitWidder, Ziege und Kuh, ist nicht allein von A. Bartsch, sondern auchvon H. Lödel sehr schön OOplrt. Das Blatt des letzteren ist fast unbekannt.
1413. Hotelin und Regnier, Formschneider zu Paris, arbeitetenj-p von 1844 an mit Andrew Best und August Lclnir in einem ge-• t\. mcinschaftliehen Atelier, und daher sind die Holzschnitte dieserKünstler sehr zahlreich. Das gegebene Zeichen bezieht sich auf llotclinund Regnier, und man findet es in: JSrome Pahirot a In recherched'une posilion sociale,, par L. Reybauä. Paris (040. Auf vielenanderen Holzschnitten Dach 3. Grandrifle, thoils auch in dem genanntenWerke, ist das Monogramm diesen Künstlern gemeinschaftlich, indemes aus HIIßL besteht. In dieser Bildung, und III! allein, findetman es auch auf Holzschnitten nach (iavami in: Le Jv4f crranl, par!•'.. Siir. Paris 1844, UlMi, gr. 8. Wir. kommen demnach darauf zurück.
1414. H. Ruarus, Bildnissmaler, war in der ersten Hälfte des
i T) 10. Jahrhunderts in London tbätig. Er malte Portraite in
H\ 2,% Del und Miniatur, sein Name ist aber in England vergessen./ D o t* Walpolc, Ancrdoics of Pairiiiiiij in England I. nag, 89,HS Lj spricht von Bildnissen in llolbein's Manier mit den ge-gebenen Zeichen, nennt aber den Meister nicht. Die Bilder könnenauch nicht vollkommen in der Weise llolbein's gemalt seyn , da letz-terer erst 1524 nach England kam, und wir annehmen müssen, dassdie dem Monogramme beigelugten Zahlen l'yl'2 und löi't bedeuten.Den Ruarus kannte auch Ploos van Amstcl. Er besass von ihm dasBild eines alten, im Armstuhle sitzenden Mannes, In der Sammlungdes Herrn Rudolph Wcigcl in Leipzig sind die Bildnisse des KönigsHeinrich VIII. von England, und seines Sohnes .Eduard. Die Bildnissedieser Fürsten hatte II. Holbein gemalt, und Ruarus copirtc sie inDeckfarben.
1415. Hans Rottenhammer, Historienmaler, geb. zu München 1!>04,1 Z? 1 /~QQ iS"*' z " A"K s ' ml "fi W**i hinterliess viele Werke in der/ 7\ 1 ~>Jj' Weise des Tiuloretto, bediente sich aber auf Cemäblennur selten eines Monogramms. Zuweilen findet man es auf Zeich-nungen. Eine solch« mit der ehernen Schlange, grau in grau ausge-führt, wird in der fürstlichen Sammlung zu Wallcrstein aufbewahrt.Sie ist mit dem Monogramme und der Jahrzahl / '>!)!) versehen. Rotten»bammer hinterliess ziemlich viele Zeichnungen, wovon aber die meistenin Rothstein ausgeführt sind.
1416. Johann Heinrich Ramberg, Zeichner, Maler und Kupfer-I i\ I n Stecher, geb. zu Hannover 17011, gest. 1840, gehörtI l\ . / / /X. . zu ,]„„ fruchtbarsten Meistern seiner Zeit. Ausserlv\Jia |-RV« y a(; " l'ihlnissen und verschiedenen Gemälden histo-
<f ' o' rischon und allegorischen Inhalts beweist diess die