534 HP. Nr. 1356.
2) Die hl. Jungfrau mit dem Kinde an der Brust, Copie nachLudwig Carracci, B. No. 1, aber von der Gegenseite. Versuch ausder Jugend des Künstlers, mit dem Monogramm in Cursiven, 8.
3) Das Pferderennen am 17. Oktober 1810 auf der Theresionwiesebei München. Seltenes Hauptblatt von 1810, qu. roy. fol.
4) Zwei stehende Esel. Mit dem Monogramm und der.Jahrzahl IfiOS.Sehr seltenes Blatt aus der Jugendzeit des Künstlers, kl. qu. fol.
5) Eine fressende Ziege gegen links gewendet. Sehr seltenes Studien-blatt aus der Jugendzeit, qu. 4. -
6) Eine Kuh mit zwei Ziegen. Sehr seltenes Blatt mit dem Mono-gramm P. H. 1005, qu. 4.
7) Zwei nach links gerichtete Pferde auf der Weide, das einestehend, das andere grasend. Links am Rande steht ein Weidenbauto,und nach oben von dessen Krone links steht verkehrt einradirt: fecüet inv. H. P, wie No. 1360 in Facsimile gegeben. II. 2 Z. !i L. Br. 3 Z. 3 L.
8) Kuh- und Katzenkopf, zwei Studien auf einem Blatte, qu. 8.Sehr seltene Jugendarbeit.
Original -Lithographien.
9) Donische Kosaken überrumpeln ein französisches Dorf. P'ürdie Sammlung von Original-Zeichnungen lebender bayerischer Künstler,qu. fol.
10) Kriegsscene. Kosaken und knieende und sich flüchtende Bauern.Für dasselbe Werk, gr. qu. iol.
11) Etliche andere lithographische Versuche, theils mit dem erstenZeichen.
1356. Peter Herwegen, Maler und Lithograph von Cöln, ist seit1837 in München beschäftigt, und gehört da zu den vorzüg-| Qy lichsten Künstlern seines Faches. Herwegen ist ein geist-* reicher Zeichner, und malt in Miniatur und Aquarell. DieBilder dieser Art sind sehr zarf behandelt, und auf mehrerenkommt das Monogramm des Künstlers vor. Das beigefügteZeichen mit dem gothischen M und der Zahl 87, d. h. München1051, findet man mit einfacheren Monogrammen auf Zeich-nungen mit symbolischen Vorstellungen auf die Geburt Christi. Siesind sehr zart in Wasserfarben ausgeführt, und mit sinnigen Sprüchenbegleitet. Sein feiner Sinn für Dekoration, und für malerische Anord-nung von Figurenmassen spricht sich in seinen Gravirungen für dasAlbum des Königs Ludwig von Bayern, und auch in verschiedenenanderen Zeichnungen aus. Seine früheren lithograpbirtcn Blätter undSteingravirungen verzeichnet Merlo in den Nachrichten von dem Lebenund den Werken kölnischer Künstler, und wir geben hier eine Aus-wahl der schönsten Arbeiten des Künstlers. Das von ihm in Münchenerbaute gothische Wohnhaus ist durch eine Vignette in Holzschnittbekannt
1) Des Grafen Eberhard im Bart Pilgerfahrt nach Jerusalem imJahre 1468. Nach dem Aquarellgcmälde des Malers J. A. Gegenbauerim Album des Königs von Würtemberg, für den WürtcmbergischenKunstverein 1842 litbographirt, gr. qu. fol.
2) Die Ansicht der St. Ludwigskircho in München. Die äusseroAnsicht, der Längen- und Querdurchschnitt, in drei Blättern, gr. qu. fol.
3) Die Glasgemälde der Maria-Hilf-Kirche in der Vorstadt Au zuMünchen von H. Hess und F. X. Eggert, roy. fol.
Für dieses Prachtwerk gravirte Herwegen etliche Vorstellungenin Stein, und zwar zu den früheren Lieferungen. • Von seiner Hand