Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
516
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II« HNI —HNT. Nr. 1299-1303.

Exprimil etc. Der Grund ist mit horizontalen Linien überarbeitet.Höhe der Platte 9 Z. (i L. Br. 4 Z. 6 L. Im späteren Drucke stehtunten: M. J. Frentzel Possessor. Christ bestimmt die Jahrzahl Ifill"),wir glauben aber nicht, dass Abdrücke von diesem Jahre vorkommen.Brulliot I. No. 1912 schreibt dem II. Nützel das zweite Zeichen zu,und sagt, dass man es auf Bildnissen von Fürsten linde. Das ersteMonogramm erklärt der genannte Schriftsteller als das eines unbe-kannten Meisters, weil Christ seinen Namen nicht erfahren hatte.

1299. Unbekannter Maler, welcher zu Anfang des 17. Jahr-j T NT 7"TV/~ hunderts in Antwerpen thätig war. Er zeichnete

±1.1 ISI. Vv. 1599 in der genannten Stadt den Einzug der Prin-zessin Isabella Clara Eugenia von Spanien, der Gemahlin des Erz-herzogs Albert, Gouverneurs der Niederlande, und führte später diesenTriuniphzug in Oel aus. Als Pendant malte er eine allegorische Vor-stellung, .jedes Bild 18 Z. (i L. hoch, und 24 Z. 3 L. breit. DieseGemälde kamen in verschiedene Hände, und zuletzt nach Wien, wosie gegen Ende des vorigen Jahrhunderts der Rcgierungs-SeeretairJ. P. Cerroni erwarb. Seine reiche Sammlung ging 1828 den Wegder Auktion, und im Cataloge kommen auch die beiden figurenreichenGemälde vor. Sie blieben nicht lange iu Wien, und gelangten 1842in den Besitz des Kaufmanns W. Auberlen in Augsburg. Dieser Kunst-freund starb vor mehreren Jahren, und seine. Sammlung von Gemäldenist nach allen Winden zerstreut. Auf jedem der erwähnten Gemäldekommt das Monogramm vor, mit dem Beisatze: 1NVEJ\T. ET FECITA. 1(121 und 1022. Auf die Deutung des Monogramms müssen wirverzichten.

1300. UNocrdcrwiel i6W f cht , auf f; nem "<™aW° (lftr Snmm-marw-wr «" ] un g ,} (!S nomdekan v. Jaumann zu

Rottenburg an der Tauber. Es stellt ein liebliches blasses Mädchen

auf Holz vor. Ein Künstler dieses Namens ist ganz unbekannt, er

verdient aber einer rühmlichen Erwähnung. Herr v. Jaumann starb

1800, und somit wird das Bild in andere Hände gekommen seyn.

1301. Der unbekannte Kupferstecher mit diesem Zeichen ist unterT/n HAH. No. 038 eingeführt, man kann aber auch HNH lesen,V 1 V- und desswegen geben wir hier den Rückweis. Ein zweiterMeister mit einem ähnlichen Monogramme behauptet No. 039 eineStelle. Das Nähere über beide s. No. 638 und No. 639.

1302. Hans Neudörffer, Sehreib- und Rechenmeister von Nürn-{■*, berg, ist oben No. 1283 eingeführt, und wir

.JHf? haben dort auch auf das gegebene Zeichen

«i^* Rücksicht genommen. Man findet es auf dem

4§\* Schlussblatte seines Gespräch-Büchleins über

>—-^ den Schreibunterricht. Das Blatt enthalt ein

n \5^Q > Alphabet von Initialen. Vergl. im Weiteren

*^ ■---------------------i den allegirten Artikel.

1303. Johann Heinrich Hintze, Landschafts- und Architektur-r , T maier von Berlin, ist unter den Initialen Hfl No. 10K6, undI ttlI dann auch unter einem aus HHE gebildeten MonogrammeI NIX I No. 1068 eingeführt, und daher verweisen wir zunächst auf1 E i jene Artikel. In dem gegebenen Monogramme liegt der Namedes Künstlers, wie leicht herauszufinden ist Das Zeichen kommt wohlnur auf Gemälden aus der früheren Zeit desselben vor.