Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
361
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HGB. Nr. 989-992. 361

23) St. Taulus, B. 18.

Bartsch sagt, dass der Apostel das Schwert in der rechten Handhalte. Diess ist ein Irrthum ; St. Paul hält es mit der Linken. Esmüssto denn eine gegenseitige Copie vorhanden seyn.

24) St. Hieronymus in der "Wüste vor einem In den Baumstammgestellten Crucifixo knieend. Links oben auf dem 7'äfelchen am Baumedas Zeichen. H. 7 Z. Br. !i Z.

Bartsch VIII. p. 468 No. 7 schreibt dieses Blatt dem Hans Bro-samer zu. Es gibt Abdrücke in zwei Farben.

28) Der schlafende Stallknecht, welchen rechts vom Fenster hereindie Hexo mit der brennenden Fackel betrachtet. Rechts unten einTäfelchen mit dem Monogramm HB. H. 12 Z. 9 L. Br. 7 Z. 4 Li

Dieses Blatt schreibt Bartsch VIII. p. 470 No. 18 dem Hans Bro-samer ZU, es rührt aber von Baidung Grien her. Vergl. das Mono-gramm No. ti(ii).

26) Ein Pilger, in einer viereckigen Einfassung mit je einemWappen in den Ecken.

27) Ein Mann mit zwei Knaben, und ein Weib mit zwei Mädchen.

28) Ein Mann und ein Weib mit Kindern , wovon ein Mädchenden einen Knaben bei den Haaren fasst.

Diese drei Blätter werden im Catalogc der Kupfcrstichsammlungdes J. G. v. Quandt dorn Baidung Grün zugeschrieben.

29) Die zwei nackten Mütter mit Säuglingen an der Brust, undmit raufenden Kindern , auch die Kinderaue genannt. B. No. 46.

Dieses Blatt gibt R. Wcigel: Ifohschnille berühmter Meister,VII. Heft, in Copie. Er erklärt es als Original-Formschnitt.

989. Hans Bresang soll sich nach Christ, Monogr.-Erkl. S. 221,dieses Zeichens bedient haben. In früherer Zeit schriebman nämlich dem Hans Bresang das Monogramm des HansBaidung Grün zu, und Christ hat wahrscheinlich das vorher-gehende Zeichen ungenau gegeben. Bryan stellte das G etwas höher,scheint aber nur auf der Basis des alten Professor Christ zu stehen.Wir haben das gegebene Zeichen nicht vorgefunden.

990. Heinrich Gödig, auch Gödigen und G od igen genannt,t x, churfürstlich sächsischer Hofmaler, behauptet oben unter demrClB Monogramm HG No. 983 eine ausführliche Stelle, und es istauch angegeben, dass man das Monogramm H G B auf radirten Blätterndes Meisters finde. Gödig stammt aus Braunschweig, und darauf be-zieht sich der Buchstabe B. Die Blätter mit dem gegebenen Zeichensind unter der allegirten Nummer verzeichnet, und wir gehen dahernicht weiter darauf ein.

991- Heinrich Gödig, Maler und Radirer von Braunschwoig, be-

(T^V^ftr-yh d' ontc s ' cn auCM d° s obigen Monogramms, und wirQ^+JPr—^p' - J M 1011 dort auf die Ilauptstclle dieses Meisters ver-:'. ■'' wiesen. Die Rollo mit den Buchstaben BGB findetman auf der radirten Ansicht des Orimmonstein und der Stadt Gothavon 1867, beschrieben unter dem Monogramm HG No. 7.

992. Heinrich Hille und Johann Georg Bunsen, erstem- Wardein,TT P 1 R TT letzterer Mttnzmeister in Frankfurt a. M, zeichneten Ge-11 (j. d ri. p rä g e m j t (j on Initialen des Namens. Man findet sie aufden halben Thalern von 1793 und 1796, sowie auf späteren Münzen.