Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
231
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H B. Nr. G92 — 695. 23i

692. H. Budras, Zeichner und Lithograph, ist uns durch seine

lithographirten Blätter für L. Putlrich's Denkmäler der"^S^.XVrj©. Baukunst des Mittelalters in Sachsen. Leipzig 1036bis ifl52 fol., bekannt. Bndras lieferte auch Zeichnungen zu diesemWerke' "' Auf solchen Zeichnungen , gewöhnlich in Sepia behandelt,kommt'das Monogramm des Künstlers vor.

693. Hieronymus Bruni, Schlachtenmaler, war um 1660—1670 inNeapel thätig. Schüler von Bourguignon, genoss er als Künstler

I& grossen Huf. Auf ihn deuten wir das gegebene Zeichen. Manfindet es auf einem Blättchen mit einer Schlacht. Im Vorgrunde sindzwei Ritter im römischen Costüme, wovon jener links auf den Gegnermit dem Schwerte eindringt. Im Grunde entwickelt sich die Schlacht,und rechts unten ist das Zeichen. Oval, II. I Z. 10 h. Br. 2 Z. 9 L.Dieses Blatt ist in der Weise des Anton Tcmpesta behandelt.

694 Blasius Höfel, Maler, Kupferstecher und Formschneider,ec'b zu Wien 1792, behauptet im Künstler-Lexicon VI. S. 210 ff.f~B eine ausführliche Stelle, und es sind auch seine bis 1837 er-schienenen Kupferstiehe verzeichnet. Uöfel brachte in Wien auch dieFormschneidekunst zu einer achtbaren Höhe, indem er sie nach seinerisaa erfolgten Anstellung als Professor an der k. k. Militär-Akademiemilitätischen Kunstfächein benutzte. Br überwand in kurzer Zeitdie technischen Schwierigkeiten dieser Kunst, und lieferte schöneProben In verschiedenen Manieren. Von besonderer Zartheit sind dieBlätter von Klfenbcinplatten , deren er sich neben des Buchscs zu-• 'len bediente. Auf Holzschnitten kommt das Monogramm vor. Von«3h en eigenhändigen Arbeiten nennen wir: das alte fromme Weibnach P Waldmüller, Capitalblatt in fol., die Plage in Aegypten nachMartin Klfenbeinschnitt mit Einfassung, fol., S. Maria mit dem Kindeauf dem Throne von Kugeln umgeben, nach J. Führich in reicherArMheskencinfassung, Helldunkel und in farbigen Platten auf Goldgrund,rviriVfus der Sündererretter nach Brausten, au. 8, die Karte vomH«hn.ebera in Oesterreich, qu, 8, u. s. w. Holzschnitte von seiner Handnn seinen Schülern findet man auch in illuslrirten Werken: Legendender Bmligen auf alle Sonn- und Festlage des Jahres In metrischerform W» LaAUlam Pyrker. Mit 70 Vignetten und II landvcmcr-nmrnn nach Zeichnungen von .1. Kühnch, C. Geiger, Schaller, Stein-et„ A Wien 1(1*3, 8. Thomas von Kemwn. Nachfolge Christi.Aus dem Lateinischen von Guido Görres. Die Randzeichnungen lie-ferte EStch'lc Die frühesten Holzschnitte Höfel's und seiner Schule

Si,,d Die I ?Srst;che a d;Xs%rcister S sind zahlreich, besonders diePortrate Auch Maschinen- oder Hochreliefstichc sind vorhanden. Freompo,-Trte !8Xt eine numismatische Maschine nach Art jener desFranzosen A. Collas, und erhielt ein k. k. Privilegium darauf

695. Henry Brown, Formschneidcr, geh zu Yorck den 3- Apnl181(1, gehört zu den berühmtesten Künstlern seines J^hes.B,m Kr arbeitete Anfangs in Metall, fand *"*^JffT_2£,egenhoit, im Atelier eines der «^jEtS?UM iSGrade auszubilden dass ge.ne ^**"™, J 2™h Paris, und erhielt daeiferten. Im Jahre 18M bejahriel^Brown MJ^ , ^ .^

alle Bestellungen, die früher nach IM^Vgfa vou seiner IIa ,id,strirton Werken aus jener Zei Sin« W *£„!„ iu der Auggabe '& JÄWStoRÄ ,n Mignets Geschichte der französischen