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und schätzbaren Blättern findet man zwei Bildnisse, welche die obigeBezeichnung haben, also aus der Zeit seines italienischen Aufenthaltesstammen.
IOANNES BOLOGN1VS BELQICVS STATVARIVS ET ARCHITECTVS AET.
ANN. lx. Unten auf einer Tafel steht: Jacobus King Germanusamici honneslissimi effigiem — ßeri curavit MDLXXXVIH. Höhe10 Z. 8 L. Breite 7 Z. 7 L.
IAC. TINTORETVS. VENET. PICT. CELEBER. ANNVM GERENS 8EPTVAG.
Unten im Cartouche : Aemulus hie unus solis pulcherrima pingit etc.H. 10 Z. 2 L. Br. 8 Z.
444. Gilles van Falkenburg soll historische Bilder und Portraite/^ A ycr J mit diesen Initialen bezeichnet haben. Ein Künstler diesesLj.Y.J 1 , Namens, aber Valkenburg genannt, ist als Meister des
O' Heinrich van der Borcht bekannt. Letzterer wurde IS83
geboren, und erhielt in Deutschland Unterricht in der Malerei, wahr-scheinlich in Frankfurt a. M. Gilles van Falkenburg ist aber ausser-dem nicht bekannt, und wir wisseu auch nicht, wo sich ein Gemäldemit G. V. F. befinde.
445. G. Gerritsz van Fenaem, auch G. G. Fe na genannt, stachQ.V.f, /ct.*lf) . um ^" 0 —1"80 in Dordrecht oder Utrecht viele
y I ' Blätter für literarische Werke. Schön ist dasBildniss des van Overstege in Balen's Beschreibung von Dordrecht.Auch in: Oeffening en Kon.il des Rydens — door ChrislophorusLieb. Utrecht 1671, fol., kommon viele Blätter von seiner Handvor. Die obigen Initialen findet man auf einem sehr grossen Blatte,welches eine Ehrenpforte vorstellt, in dem Werke: Panegyricusaeternalurae gloriae — Joanni Christophoro Koenigsmarchio — ex-positus. Aera XI Millesima sexcenlesima lerlia supra sexagesimam.Authore Alexandro Mio Torquato Frang., fol.
446. Unbekannter Goldschmied, welcher um 1320 thätig war.^ ^ Die gegebenen Buchstaben findet man auf einer in Kupfer^ v & gestochenen gegenseitigen Copie der drei Bauern von Albr.Dürer, B. No. 86. H. 3 Z. 11 L. Br. 2 Z. 9 L. Wir halten diesesBlatt für Arbeit eines Goldschmiedes, doch kann man nicht an UrsGraf denken. Mit diesem Meister ist aber ein Ursus Gemberlein oderGamperlin traditionell. Man nannte ihn von Goar, und so könnten wirallerdings Gemberlein Von Goar lesen. Aus der Luft gegriffen sinddiese Namen sicher nicht.
447. Gerhard van der Horst erscheint im zweiten Bande No. 3031(~j V. H. in. I UIlter einem aus G H gebildeten Monogramme. Die
T V V ' f ' ( I n i*' a l en d es Namens findet man auf einer Folge von1. V. V. /. | gechs Blättern mit Landschaften, Ruinen und Figuren.Die Buchstaben /. V. V. beziehen sich auf Jan van de Velde. DieseBlätter haben im zweiten Drucke die Adresse des C. J. Visscher mitder Jahrzahl 1620, qu. fol. Ein einzelnes Blatt stellt einen italieni-schen Seehafen mit reicher Staffage vor. Auch darauf liest man:G. V. H. in. I. V. V. fe. Claes Jansz. Visscher ex., qu. fol.
448. Gerhard van Kugelchen, Historien- und Portraitmaler, geb.>o cj^n zu Bacharach am Rhein 1772, wurde in den beiden ersten
<¥ v C/ V Decennien des 19. Jahrhunderts mit Auszeichnung ge-nannt, da er einer der ersten Künstler ist, welche in der Rückkehrzu den alten klassischen Meistern die Möglichkeit der Restauration der