Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
136
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136 G V — G V B. Nr. 430 — 43S.

auf Blättern mit antiken Statuen und Gruppen in den beiden Sammel-werken dieses Meisters, welche wir im Kttnstlcr-Lexicon näher be-zeichnet haben.

430. Georg Vogler, Zeichner und Kupferstecher, bereiste um 1790Q. -\y die Schweiz, und zeichnete da viele Landschaften in Tusch,

&' auf welchen die Initialen vorkommen. Später Hess sich der

Künstler in Mannheim nieder, und machte da gegen 180!! eine Folgevon Ansichten durch den Kupferstich bekannt.

431. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 18. Jahr-hunderts in Leipzig thätig war. Er stach Bildnisse und Titel-

Q% v ' blätter. Das G. V. gezeichnete Bildniss des Königs Philipp II.von Spanien findet man in G. Leti's: Leben Philipps des Andern,Königs in Spanien. Leipzig 1716, 8.

432. 6. Velker, Zeichner und Maler, ist uns durch AquarellenQj.^^, bekannt. Eines dieser Blätter, welches eine Episode aus der

q-\: Geschichte der Schweiz vorstellt, ist mit den gegebenen Initi-alen bezeichnet. Auf einer anderen Aquarellzeichnung steht der Name.Im Ktinstler-Lexicon haben wir mehrere Maler Namens Völker einge-führt, der Aquarellist G. Velker ist uns aber nicht weiter bekannt.

433. Gerhard van Battem, Zeichner und Maler von Rotterdam,

V-q scheint durch diese Initialen seinen Namen angedeutetyS zu haben. In der Handzeichnungssammlung der königl.Jniversität Erlangen sind zwei Zeichnungen auf Pergament, welchesehr fein mit der Feder in bräunlichem Tone ausgeführt sind. Siestellen Ansichten von holländischen Küstengegenden vor, und auf derwenig bewegten See sind grosse und kleine Schiffe. In Booten bemerktman einige Figuren. Auf diesen Zeichnungen kommen die obigenBuchstaben vor. H. 8 Z. 3 L. Br. 11 Z. 9 L.

G. v. Battem zeichnete und malte Landschaften mit Wasser undSchiffen, und brachte Staffagen von Figuren und Thieren an. Besondersbeliebt waren seine Zeichnungen in Deckfarben auf Pergament, undwir glauben auch, dass die erwähnten Zeichnungen von ihm herrühren.Nach der gewöhnlichen Angabe soll der Künstler um 1690 gestorbenseyn. Einen früheren Anhaltspunkt gibt uns ein radirtes Blatt diesesMeisters. Links in der Landschaft sieht man einen Fluss, an dessenUfer ein Dörfchen liegt. Jenseits des Flusses erheben sich Berge, undbreitet sich die Stadt aus. Rechts stehen Häuser auf einem hohenFelsen, worunter sich ein runder Thurm auszeichnet. Im Vorgrundegeht ein Mann mit dem Stocke nach links. Im schattirten Rande liestman: G. Battem t650. H. S Z. 10 L. mit 2 L. Rand, Br. 6 Z. 8 L.Dieses Blatt ist sehr selten.

434. Georg Christoph Gottlieh van Bemmel, Landschaftsmaler,7-, geb. zu Nürnberg 1738, gest. 1794, ist durch Bilder

fj \y /j > 11 0°' ""d Aquarell bekannt. Auf orsteren zeichneteZ/ ' ' ' ^ — ' er G. r>. Bemmel, und zuweilen auch G. v. B. Georgvan Bemmel radirte auch Ansichten von den Festungswerken der StadtNürnberg.

435. Gustav van Bentum, der Schüler des Gottfried Schalken,P V \K V malte Nachtstücke in der Weise des Meisters, und führte

• • "• * • den Beschauer zuweilen in die Küche. Auf solchenKüchenstücken kommen die Buchstaben G. V. B. F. vor. G. v. Bentumstarb 1727. Man nennt ihn auch Justus.