Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
116
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HO G S. Nr. 366 - 370.

28) Der Schultheiss, nach Holbein's Richter von der Gegenseite.Ohne Zeichen.

26) Der Kilbepfeifer (Kirchweihmusiker). Mit R. bezeichnet.

27) Der Narr, gegenseitige Copie nach Holbein. Ohne Zeichen.

28) Der Hausirkrämer, gegenseitige Copie nach Holbein, ohne daszweite Gerippe. Mit G S. Kommt doppelt vor.

29) Der Blinde mit dem Hunde, Copie nach Holbein. Ohne Zeichen.

30) Der Jude, nach dem Bilde des Prediger Kirchhofes. Von D. R.gezeichnet.

31) Der Heide und die Heidin, ähnlich dem Gemälde des PredigerKirchhofes. Ohne Zeichen, wohl nicht von GS.

32) Die Heidin ohne Gatten. Ohne Zeichen.

33) Der Koch, nach dem Bilde des Kirchhofes. Ohne Zeichen.

34) Der Bauer, gegenseitige Copie nach dem Holzschnitte. Mit G S.

35) Das Kind, gegenseitige Copie nach Holbein. Ohne Zeichen, aberwahrscheinlich von G S.

36) Der Maler (Hans Hug Kluber), nach dem Basier Todtcnbildc.Mit den Initialen H1 W.

37) Der Säufer, gegenseitige Copie nach Holbein. Mit G S.

38) Der Spieler, ebenfalls. Mit GS.

39) Der Räuber, gegenseitige Copie nach Holbein. Ohne Zeichen.

40) Der Sterndeuter, Copie nach Holbein. Ohne Zeichen.

41) Adam und Eva aus dem Paradiese vertrieben. Mit GS iüld.

42) Adam und Eva im Paradiese. Ohne Zeichen.

Die Zahl der Blätter belauft sich, wie oben bemerkt, auf 44; derFürsprech und der Krämer kommen aber doppelt vor, und damit sindes 44 Blätter.

366. Girolamo Scarsello, Maler und Radirer von Bologna, wirdpc von Bartsch XIX. p. 249 eingeführt. Dieser Schriftsteller be-

• schreibt No. 4 eine G S gezeichnete Radirung, welche den Amorauf dem Delphin stehend vorstellt. Unten links: Sir. i., rechts: GS.H. 7 Z. Br. 5 Z. 3 L.

Christ schreibt diese Buchstaben dem Gio. Sirani zu, Scarsellohat aber das Blatt nach letzterem radirt.

367. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1705 in Cöln gelebtf c f haben dürfte. Von ihm ist das Titelblatt zu folgendem Werke:

'" Der Grosse Wohlriechende Myrrhen~Garten. Durch P.Martin von Cochem. Collen am Rhein tlOti, 4. Dieses Blatt stellteine Laube vor, durch die man in den Garten sieht, in welcher dermit Blut befleckte Heiland neben einem Engel erscheint.

368. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1718 in Amsterdamr< c c i n gelebt haben könnte. Blätter von seiner Hand sind in:(j. s. ocuyp. ui slo i re d u ciergi Seculier et Regulier —. Amster-dam i716, 8.

369- Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte/•!* C** des 18- Jahrhunderts in Frankreich thätig war. Heinecke," * r - Dict. des Art. IV. p. 444, erwähnt zwei Blätter nach G. dela Croix, das eine mit der Ansicht von Neapel, das andere mit derAnsicht des Thurmes von St. Vincent vom Golf zu Neapel aus. DieBuchstaben GS. sind nicht gedeutet.

370. Georg Strauch, Maler von Nürnberg (1613—1675), zeichneter\ 0 rr noch öfter G. St., und daher kommen wir unten näherU'J. *fiiv. auf ihn zurück. Die gegebenen Buchstaben findet man