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stochenen Blättchen, welches ein Ornament zum Gegenstande hat.Achteck, H. 2 Z. .'> L. Hr. 2 Z. 3 L. Mnsterblätter dieser Art musstendie Nümbcrg'schen Gold- und Silberschmiede zur Erlangung derMeisterschaft vorlegen. Sie wurden dann mit den Platten in der Ladeniedergelegt, wo zu Anfang unsers Jahrhunderts ein Kupferschmieddie Probe damit machte.
149. Giovanni Lanfranco, Maler und Radfrer, soll nach MalpeG LF ) ^- ^ F- un d G. L n F. gezeichnet haben, unsers Wissens istG L F. ( a ' )er WC( Jer C ' M Gemälde, noch eine Radirung Lanfranco'sri'i'ov 1 mit diesen Initialen bekannt. Der Künstler zeichnete einigej.L. r. j üiättcr der sogenannten Bibel Rafael's LF und Giovan LF,so dass wir unter diesen Initialen ausführlicher über ihn handeln werden.Wir kennen indessen ein schön radirtes Blatt mit den ersten Ini-tialen , welches vielleicht von Lanfranco herrührt. Maria sitzt rechtsim starken Kniestück, und das Jesuskind steht auf ihren Knicen, wäh-rend Joseph der Maria die Hand küsst. Er steht links mit dem Kreuze,und oben schweben zwei Cherubim. Im Rande steht: Illmo — CozaaCottio Archipresb. Cathedralis Veronae etc. II. 7 Z. 8 L. Br. S Z. 10 L.Die Blätter des Lanfranco beschreibt Bartsch XVIII. p. 344 ff., dasgenannte aber nicht.
150. Gabriel Lunder, Medailleur, ist oben unter G. L. eingeführt.0 L F Nach Schlickcysen soll er auch G. L. F. gezeichnet haben,
wir kennen aber kein Werk mit diesen Buchstaben.
151. Gerard de Lairesse, Historienmaler und Radirer, soll nach-r _r Christ, Monogr.-Erklärung S. 197, dieses Zeichens sich
/T^yVjA bedient haben. Er fand es auf neueren Blättern, d. i.
vIttI ) au * s °l cnen vor 1747. Ein ähnliches Zeichen wird auchk-M-l 1-LCj im Cabinet Le Brun dem G. de Lairesse zugeschrieben,und es scheint daher auf einem Gemälde vorzukommen. Wir kennenkein Werk mit diesem Zeichen. Das gewöhnliche Monogramm des ge-nannten Meisters besteht einfach aus G L, wie No. 100 zu ersehen ist.
152. Georg Heinecke, Münzmeister in Liegnitz von 1612 — 1623,C (l 1 II " ess Stempel auf solche Weise zeichnen. Es kommen aber
* ' ' auch die Buchstaben G. H. auf Münzen vor.
153. unbekannter Maler, welcher im 17. Jahrhundert in Italientbätig war. Man findet Bildnisse mit diesem Zeichen, selten einhistorisches Gemälde. An Giovanni Lanfranco, den Meister No. 149,ist wohl nicht zu denken.
154. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 17. Jahr-^jV-r hunderts in Holland tbätig war. Das Blatt mit dem gegebenenzL-L Zeichen stellt St. Petrus auf einem dreibeinigen Stuhle sitzendmit zwei Schlüsseln vor. Den einen derselben drückt er mit der linkenHand an die Brust, und der zweite liegt unten auf dem Buche. DasMonogramm bemerkt man am Sockel des Fensters, durch welches derFischfang Petri in der Ferne sichtbar wird. Am Steine unter demBuche steht: PETERI, und unten rechts: J. Hondius exe. — Hoevasten Steen etc. H. 6 Z. 3 L. Br. 4 Z. 3 L. Dieses Blatt ist gering,kommt aber selten vor. Jobst Hondius starb im Haag 16H. Er ver-lebte die längste Zeit seines Lebens in London, und es wäre daherauch möglich, dass das Blatt mit dem gegebenen Zeichen in Englandgestochen wurde.
Monogrammiatcn Bd. III. *
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