Juli: 47 Ik. 107
Alt-Landammann. Obwalden. Konrad von Flue, Landaminann; Marquard Jmfeld, Zcugherr und desPraths. Z u g. Clemens Dainian Weber, Ritter und Ammann; Christoph Andermatt, Scckelmeistcr und deS^iaths. GlaruS. Johann Heinrich Zwicki, Landaminann; Joseph Ulrich Tschudi, Statthalter. Basel.Johann Jakob Merian, Oberst-Zunftmeister; Johann Rudolf Wcttstein, Deputat, beide des Raths. Freiburg.Johann Pctcr von Boccard, Schultheiß; Beat Ludwig Tcchtcrmann, Scckelmeistcr und deS Raths. Solvthurn.Johann Friedrich von Roll, Schultheiß; Jobann Jakob Glutz, Venner und des Raths. SchUffhausen.2ohann Heinrich Ott, Burgermeister; Melchior von Pfistcrn, Statthalter. Appenzell Jnncrrhoden.Johann Martin Gepger, Landaminann. Außcrrh oben. Loren; Tanncr, Landammann. Stadt St. Gall cn.Andreas Wägelin, des Raths.
sSolothurn und Nidwaldcn sind noch nicht anwescnd.s«. Bei Ablegung des eidgenössischen Grußes eröffnen die Gesandten Freiburgs, daß sie beauftragt seien,"ut den übrigen Orten durch alle ersinnlichen Mittel die eidgenössische Vertraulichkeit und Einigkeit wieder-herzustellen; ihre Obern ständen in Sorge, daß bei fortdauernder Trennung die Freiheit untergraben werdenLöchte. t - I». Bei der Besprechung deS Münzwcsens zeigt sich, daß wegen der an das Reich und an Frankreichangrenzenden Orte keine Gleichheit in de» Gcldsorten köiyie bewerkstelligt werden; man läßt es daher theils bei den^hten, theils bei den frühem Abschieden bewenden. Zug klagt über die große Masse von Baslcrrappen und neuenhalben Batzen,'Basel erklärt, daß dieselben nicht von ihm herkommen, sondern anderswo gemacht worden seien,^rhaffhausc» erklärt, daß cS sich, so gern es auch wollte, mit den innern Orten der Gcldsorten halber ohneVerlust seines CommereiumS nicht vergleichen könne, St. Gallen klagt über schlechte Pfenninge. 8 I"'
Die XIII Orte und Stadt^Sl. Gallen,r. Zürich klagt, daß an einigen Orten in Oestrcich gegen die Erbvcreiuigung und den Zollvertrag von1654 Zölle erhöht und neue eingeführt worden seien. Man beschließt an den Gubcrnatvr zu Innsbruck umAbstellung derselben im Rainen aller Orte zu schreiben. 8 2, «t. Die beiden in kaiserlichen Diensten stehenden^'gimcntcr bitten die Stände um Verwendung bei dem Kaiser wegen ihrer an denselben zu fordernden nichtunbedeutenden Rückstände, und zwar durch eine Abordnung aus ihre Koste». Die Gesandten haben keine In-struction; jedoch sollen die dabei interessierten Stände sich über eine Maßregel verständigen und den andernbänden Kenntnis! davon geben. 8 4.
Die XII ennet GebirgS regierende Stände.
< > Aus den Antrag von Uri und Schwyz wird an das Sanitätstribunal in Mailand geschrieben, esZüchte, da die Pest aller Orten aufgehört habe, die Pässe gegen die Eidgenossenschaft öffnen. 8 5.
I - . Die XIII Orte und die Stadt St. Galle». - I.«
i Hauptmann Kaspar Zollikoser von Altenklingen und Mithast», suchen die Verwendung der Orte anfür ihre von der Krone Frankreicks noch, zu fordernden KricgSbesoldungcn im Betrage, von JOMV Franken, Ihrbricht wird zu ungenügend gefunden, als daß etwas darüber beschlossen werdeit! könnte. 8 6.
- ' Man sehe gnch im Abschintte HcrrschafWfliWlegtnhcitcn:
, .'I-Nls.'l nuuii/' IINN RIrff'.l«) -z-itt
Art. ,11. Becidiauiig, von Beamten. .
. , Landgrafschaft Thurgan.
'üt. U. Beeidigung von Beamtem ^ Art. l >l. Amtdrechnnngcn. Art. 212. Abgug.
" 24. ,/i.'N :,,, Ii' // ^ 97i Landest, „ 244. g. <
" sill. Amiszzchnungen. „ 2Z4. Anlagen. . 281. Polizeiliches.
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