Das Studierzimmer des Kardinals Giovanni de' Me-dici. Ein intimes Gemach im oberen Stockwerk der Villa.Teppiche an den Wänden; dazwischen Bücherregale, indie Mauer eingelassen und lückenhaft mit Büchern undgerollten Schriften gefüllt. Hochgelegene, breitbänkigeFenster. Der Zugang, durch einen Gobelin geschlossen,in der Mitte des Hintergrundes. Links seitwärts einTisch mit schwer herabhängender Brokatdecke. Daraufein Tintenfaß, Federn, Papiere. Davor ein hochlehnigerArmstuhl. Rechts im Vordergründe ein mit dem Kugel-Wappen geschmücktes Sofa, an dem eine Laute lehnt.An der rechten Seitenwand ein großes Gemälde mytho-logischen Gegenstandes. Davor eine Etagere mit künst-lerischen Gefäßen.
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Auf dem Sofa vorn rechts sitzt der junge KardinalGiovanni — 17 jährig, in rotem Käppchen, breitem wei-ßem Klappkragen und roter Pellerine, mit weichem,hübschem, humoristischem Gesicht; bei ihm, auf demStuhle, Angelo Poliziano, gekleidet in einen langendunklen, gefalteten Rock mit bauschigen Ärmeln, der sicham Halse einfach um den schmalen weißen Stehkragenschließt. Er hält sein kluges und sinnliches, von ergrauten
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